5. Rheinischer Ärztetag: Vereinbarkeit von Privatleben und Arztberuf

Henke: Junge Ärztinnen und Ärzte wollen nicht mehr 60 bis 80 Stunden pro Woche arbeiten

Rudolf Henke

Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein.
Foto: Jochen Rolfes

Düsseldorf, 22.2.2014. Eine gute Kinderbetreuung und geregelte Arbeitszeiten müssen auch für junge Ärztinnen und Ärzte in Krankenhaus und Arztpraxis garantiert werden, sonst wird sich der Ärztemangel deutlich verschärfen. Das sagte der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, am Samstag, 22. Februar 2014 in Düsseldorf. In der Landeshauptstadt beschäftigte sich der 5. Rheinische Ärztetag mit dem Thema der Vereinbarkeit von Privatleben und Arztberuf.

Der stetig steigende Frauenanteil in der Ärzteschaft und das neue Rollenverständnis der jungen Ärztegeneration erfordere ein entschlossenes Handeln, sagte Ärztepräsident Henke: „Wir können davon ausgehen, dass die jungen Kolleginnen und Kollegen – gerade die Mütter und Väter − nicht mehr 60 bis 80 Stunden pro Woche arbeiten wollen, sondern eine gute Balance zwischen Privatleben und Beruf anstreben.“

Um die ärztliche Versorgung in Krankenhaus und Praxis sicherzustellen, müssen aus Sicht der Ärztekammer neue Kinderbetreuungs- und flexible Arbeitszeitmodelle, die zum Teil bereits erprobt sind, flächendeckend durchgesetzt werden.

Henke wies darauf hin, dass familienfreundliche Arbeitsplätze auf dem für die Arbeitgeber immer enger werdenden Arbeitsmarkt „einen klaren Wettbewerbsvorteil“ bedeuten. Unter der Überschrift „Geht doch“ zeigt der Rheinische Ärztetag  anhand von Praxisbeispielen auch auf, wie sich Privat- und Familienleben mit einer selbstständigen Tätigkeit als niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt vereinbaren lassen.

Folienvorträge zum 5. Rheinischen Ärztetag, auch über das Vorhaben des Nationalen Normenkontrollrats zum Abbau von Bürokratie in Arztpraxen, sind hier verfügbar.

ÄkNo


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letzte Änderung am: 14.03.2014



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