Erster Hausärztlicher Weiterbildungsverbund in Köln gegründet

Gruppenbild Urkundenübergabe Köln rechtsrheinisch

Feierliche Urkundenübergabe an die Teilnehmer des 41.Weiterbildungsverbundes Köln rechtsrheinisch. Von links nach rechts: Professor Dr. med. Arno Dormann vom Krankenhaus Köln-Holweide, Dr. med. Carsten Stöcker, Dr. med. Andreas Freudenhammer, Dr. med. Regine Joist, Dr. med. Dieter Mitrenga, Vorsitzender des Vorstandsausschusses "Ärztliche Weiterbildung" der Ärztekammer Nordrhein, Dr. med. Thomas Joist, Dr. med. Claudia Lang und Karl-Dieter Menzel, Leiter der Weiterbildungsabteilung der Ärztekammer Nordrhein. Foto: bre

Düsseldorf, Köln, 18.6.2014. Mit der feierlichen Urkundenübergabe wurde am Mittwoch, 18. Juni 2014, der 41. Hausärztliche Weiterbildungsverbund - Köln rechtsrheinisch aus der Taufe gehoben. Damit arbeiten in 41 nordrheinischen Weiterbildungsverbünden über 90 Krankenhäuser und rund 340 Praxen für den Nachwuchs an Allgemeinmedizinern.

In vielen Gemeinden und Städten in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf droht in den kommenden Jahren ein Mangel an Hausärzten. Jetzt steuern niedergelassene Ärzte und das Kölner Krankenhaus Köln-Holweide in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein in einem gemeinsamen Weiterbildungsverbund gegen: Mit dem Hausärztlichen Weiterbildungsverbund Köln rechtsrheinisch wollen sie die Zahl der Allgemeinmediziner über eine strukturierte und für angehende Allgemeinmediziner interessante Weiterbildung steigern.

Dr. Dieter Mitrenga, Vorsitzender des Kammerausschusses "Ärztliche Weiterbildung" zeigte sich erfreut, dass es erstmals in Köln gelungen sei, einen Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin zu etablieren. Der Vertreter des Krankenhauses Köln-Holweide, Professor Dr. Arno Dormann, betont, dass die enge Verbindung zwischen Weiterbilder und dem Weiterzubildenden sehr wichtig sei, und dies bei der Verbundweiterbildung besser als bisher umgesetzt werden könne. 

Vorteile für den Arzt in Weiterbildung sind:

  • feste Ansprechpartner
    Logo Verbundweiterbildung Allgemeinmedizin
  • feste Weiterbildungszeit
  • keine erneute Suche nach Weiterbildungsbefugten
  • gesicherte Vergütung

Auch die Möglichkeit einer Praxisübernahme könnte gegeben sein.

Das Konzept bietet für den gesamten Zeitraum eine strukturierte, qualitativ hochwertige Weiterbildung bis zur Zulassung zur Prüfung zum Erwerb der Facharztbezeichnung „Allgemeinmedizin“.

Am Hausärztlichen Weiterbildungsverbund Köln rechtsrheinisch nehmen derzeit ein Krankenhaus, eine Praxis und zwei Berufsausübungsgemeinschaften teil. Mit der eingegangenen Kooperation bekennen sich die Teilnehmer zu ihrer Verantwortung für eine hoch stehende allgemeinmedizinische Weiterbildung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger.

Eine Übersicht der teilnehmenden Klinik und Praxen am Hausärztlichen Weiterbildungsverbund Köln - rechtsrheinisch findet sich im Internet unter

lokaler Link www.aekno.de/Verbundweiterbildung/Koeln

Eine Liste aller Weiterbildungsverbünde in Nordrhein findet sich im Internet unter

lokaler Link www.aekno.de/Verbundweiterbildung.

lokaler Link Testimonial hochladen und für den Hausarztberuf werben

Zum Hintergrund

Nach den Zahlen des Bundesarztregisters sind etwa 20 Prozent der niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzte über 60 Jahre alt. Im Kammerbezirk Nordrhein müssten bei circa 6.000 hausärztlich tätigen Kolleginnen und Kollegen jährlich 200 neue Ärztinnen und Ärzte nachrücken, um diese Lücke zu schließen. Derzeit liegt die Zahl lediglich bei 100 Ärztinnen und Ärzten pro Jahr. Umso wichtiger sind nachhaltige Programme wie die Hausärztlichen Weiterbildungsverbünde, die in vielen Orten und Regionen Nordrheins entstehen.

bre


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letzte Änderung am: 23.10.2014



Ärztliche Flüchtlingshilfe

Flüchtlinge in Deutschland Foto: picture alliance/AP Images/Hussein Malla

Rheinisches Ärzteblatt

Heft 11/2017

Titel 11/2017 Titelgestaltung: Eberhard Wolf

Titelthema

Ärztliche Kommunikation als medizinisches Handeln

 aktuelle Ausgabe

Dokumentation Kammersymposium zur Arzt-Patienten-Kommunikation

Ärztin spricht mit Patientin Foto: Westend61/fotolia.com 

Mitte September fand das Kammersymposium zur Arzt-Patienten-Kommunikation statt.

Die Vorträge stehen nun für Interessierte bereit

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Die Ärztekammer Nordrhein hält zahlreiche Informationsbroschüre und Flyer für Ärztinnen und Ärzte, Bürgerinnen und Bürger oder auch zur Auslage im Wartezimmer bereit. Die Materialien können einfach ein bereitgestelltes Online-Formular bestellt werden.

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