Ebola-Epedemie

Bundesregierung und Ärztekammern unterstützen DRK im Kampf gegen Ebola

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Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, Bundesärztekammer-Präsident Professor Dr. Frank Ulrich Montgomery und der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Dr. Rudolf Seiters, haben in einer gemeinsamen Aktion Ärzte und andere Gesundheitsberufe um Unterstützung im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika aufgerufen.

Neben der Entsendung eines sogenannten Ebola Treatment Centers nach Sierra Leone  bereitet das DRK eine Erkundungsmission nach Liberia vor, um die dortige Errichtung eines mobilen Krankenhauses zu prüfen. Mit der geplanten Entsendung des Krankenhauses sollen die Gesundheitsstrukturen vor Ort in der aktuellen Notlage entlastet und zugleich gestärkt werden.

„Für den Aufbau der Krankenstationen werden dringend freiwillige Helfer gebraucht“, sagte  Gröhe. Er betonte, die Ebola-Epidemie gefährde nicht nur die Sicherheit und Stabilität in Westafrika. Sie nehme globale Dimensionen an.

Auch Montgomery warnte, wenn es nicht gelinge, die Epidemie einzudämmen, stehe man  medizinisch gesehen vor einer globalen Katastrophe. Erforderlich sei nun ein nationaler Kraftakt, um medizinisches Personal nicht nur aus der Bundeswehr, sondern auch aus der Zivilgesellschaft für die betroffenen Regionen bereitzustellen. Die Ärzteschaft könne wichtige Hilfestellung bei der Auswahl und bei der Ausbildung des Personals leisten. Der Bundesärztekammer-Präsident betonte, dass es sich bei der gemeinsamen Initiative von Bundesregierung, DRK und Ärzteschaft nicht um eine einmalige Aktion handelt. „Wir brauchen ein langes und großes Engagement, um diese Krankheit vor Ort zu bekämpfen.“

Die Bundesärztekammer hat die Ärztekammern auf Landesebene sowie die Medizinisch-Wissenschaftlichen Fachgesellschaften gebeten, sich im Rahmen der humanitären Hilfe zu engagieren und in Ihren Zuständigkeitsbereichen einen entsprechenden Aufruf an freiwillige Helfer zu organisieren.

Dringend benötigt werden

  • Ärzte (auch in Leitungsfunktionen),
  • Hebammen,
  • Physiotherapeuten,
  • Kranken- und Gesundheitspflegepersonal,
  • Pharmazeuten,
  • Labortechniker,
  • Röntgenfachkräfte.

Aus Sicherheitsgründen sind gute bis sehr gute Englischkenntnisse notwendig.

Das DRK weist darauf hin, dass das medizinische Personal eine Woche auf den Einsatz vorbereitet wird. Es erhält dann vor Ort noch ein länderspezifisches Briefing und soll nach aktueller Planung alle vier bis sechs Wochen rotieren. Zusätzlich müssen nach Einsatzende drei Wochen verstreichen, bevor eine erneute Behandlung von Patienten im Heimatland erfolgen darf.

Interessierte Helfer, die das oben beschriebene Profil erfüllen, können sich über das Online-Bewerbungssystem DRK HRnet melden: Internetlink https://drkhrnet.drk.de/Home

Weitere grundlegende Informationen zu Auslandseinsätzen mit dem DRK, wie Anforderungen und Voraussetzungen, finden sich unter

Internetlink http://www.drk.de/ueber-uns/stellenboerse/drk-international-vacancies.html

BÄK


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letzte Änderung am: 26.09.2014



Ärztliche Flüchtlingshilfe

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Rheinisches Ärzteblatt

Heft 11/2017

Titel 11/2017 Titelgestaltung: Eberhard Wolf

Titelthema

Ärztliche Kommunikation als medizinisches Handeln

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Dokumentation Kammersymposium zur Arzt-Patienten-Kommunikation

Ärztin spricht mit Patientin Foto: Westend61/fotolia.com 

Mitte September fand das Kammersymposium zur Arzt-Patienten-Kommunikation statt.

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