Neue Medizinische Fakultät - Bielefeld gegen Studienplatzmangel

Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer Foto: Universität Bielefeld

Professor Dr.-Ing. Gerhard
Sagerer, Rektor der Universität
Bielefeld, hofft auf einen
„Klebeeffekt“ der zukünftigen
Absolventen der geplanten
Fakultät für die hausärztliche
Versorgung in Ostwestfalen-
Lippe. Foto: Universität Bielefeld

Am Standort Bielefeld sollen ab 2021 die ersten Medizinstudierenden die Hörsäle bevölkern. Es sind pro Jahr bis zu 300 neue Studienplätze geplant. Die Fakultät in Ostwestfalen-Lippe ist Bestandteil des Koalitionsvertrags der neuen NRW-Landesregierung. Ein Schwerpunkt der Fakultät soll auf der Allgemeinmedizin liegen. Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, sagte, „dass die Studierenden bereits früh und intensiv Kontakt zum Beruf des Hausarztes“ bekommen sollen. Dafür werde ein Netzwerk mit allgemeinmedizinischen Praxen in der Region aufgebaut. „So soll auch der ‚Klebeeffekt‘ maximal wirksam werden.“ Laut Koalitionsvertrag soll die Medizinische Fakultät in Ostwestfalen-Lippe dazu beitragen, die ärztliche Versorgung auf dem Land zu verbessern. Sagerer geht davon aus, dass für den laufenden Betrieb inklusive der zusätzlichen Serviceleistungen und einem Ausbau der Verwaltung 50 Millionen Euro jährlich ausreichen würden. Dazu treten einmalig zusätzliche Kosten für „Planung, Aufbau, Gebäude und Infrastruktur“, sagte der Uni-Rektor. Eine Entscheidung über das Budget sei allerdings noch nicht gefallen. Ein eigenes Universitätsklinikum sei nicht vorgesehen. „Wir planen – bezogen auf den klinischen Teil – ein Modell, bei dem wir mit Kliniken kooperieren“, sagte Sagerer. Da die zukünftige Fakultät alle Felder der Approbationsordnung abdecken müsse, gehe die Uni Bielefeld derzeit von einer Kooperation mit 24 Kliniken in der Region Ostwestfalen-Lippe aus.    

bre

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letzte Änderung am: 26.10.2017



Ärztliche Flüchtlingshilfe

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Rheinisches Ärzteblatt

Heft 11/2017

Titel 11/2017 Titelgestaltung: Eberhard Wolf

Titelthema

Ärztliche Kommunikation als medizinisches Handeln

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