Landesweiter Ärzteprotest am 8. Februar

Düsseldorf, Essen, 7.2.2006.Zu einer „landesweiten Protestkundgebung der Ärzte“ am 8. Februar in Essen rufen der Hartmannbund-Landesverband Nordrhein und weitere ärztliche Berufsverbände alle Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis auf. Die Kundgebung wird ab 11 Uhr bis etwa 13 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz gegenüber dem Hauptbahnhof stattfinden.

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Versorgung der Patientinnen und Patienten am Protesttag sichergestellt ist. Auf der Suche nach einem Arzt können sich Patienten in Nordrhein an diesem Tag auch während der Sprechstundenzeiten an die nordrheinweite Arztrufzentrale unter der Telefonnummer 0180 50 44 100 (12 Cent pro Minute) wenden.

In dem Aufruf der Hartmannbund-Landesvorsitzenden Angelika Haus zur Demonstration heißt es:

„Für unsere Patienten protestieren wir gegen

  • Versorgungsnotstand und Praxissterben
  • Staatsmedizin und Einheitsversicherung
  • Unterfinanzierung der ambulanten und stationären Medizin
  • Budgetierung und Rationierung ärztlicher Leistungen auf dem Rücken unserer Patienten
  • die Übertragung des Krankheitsrisikos der alternden Gesellschaft auf die Ärzte
  • mangelnde Transparenz der Krankenkassenausgaben
  • zunehmende Krankenkassenverwaltungsausgaben.“


Der Hartmannbund wird bei der Veranstaltung einen nachhaltigen Abbau der Bürokratie fordern. Darüber hinaus tritt er ein für eine qualitativ hochwertige Medizin, international konkurrenzfähige Arztgehälter, die Umsetzung der europäischen Arbeitszeitrichtlinie in deutschen Kliniken und ein Ende der Unterfinanzierung der ambulanten Medizin sowie der Kliniken. In der ambulanten Medizin soll eine leistungsgerechte Vergütung in Euro und Cent Einzug halten sowie eine praktikable, EU-konforme Kostenerstattung.

„Gemeinsam sind wir eine Macht“, so Angelika Haus, „deshalb stehen wir auf, um gegen Staatsmedizin zu demonstrieren. Ärztinnen und Ärzte aus Nordrhein-Westfalen, aber auch aus ganz Deutschland werden am 8. Februar nach Essen kommen und ein Signal an Öffentlichkeit und Politik senden.“

RhÄ


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letzte Änderung am: 01.01.2006



Ärztliche Flüchtlingshilfe

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Rheinisches Ärzteblatt

Heft 11/2017

Titel 11/2017 Titelgestaltung: Eberhard Wolf

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