Weiterbildungsordnung

6. Gebiet Chirurgie

Inhaltsübersicht

6. Gebiet Chirurgie (Basisweiterbildung)

6.1 Facharzt / Fachärztin für Allgemeine Chirurgie

6.2 Facharzt / Fachärztin für Gefäßchirurgie

6.3 Facharzt / Fachärztin für Herzchirurgie

6.4 Facharzt / Fachärztin für Kinderchirurgie

6.5 Facharzt / Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie

6.6 Facharzt / Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

6.7 Facharzt / Fachärztin für Thoraxchirurgie

6.8 Facharzt / Fachärztin für Visceralchirurgie

Übergangsbestimmungen


6. Gebiet Chirurgie

PDF-Dokument Richtlinien (gesamt) PDF-Dokument Dokumentationsbogen (Basisweiterbildung)

Definition:

Das Gebiet Chirurgie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von chirurgischen Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen sowie angeborenen und erworbenen Formveränderungen und Fehlbildungen der Gefäße, der inneren Organe einschließlich des Herzens, der Stütz- und Bewegungsorgane und der onkologischen Wiederherstellungs- und Transplantationschirurgie.

Weiterbildungsziel:

Ziel der Weiterbildung im Gebiet Chirurgie ist die Erlangung von Facharztkompetenzen 6.1 bis 6.8 nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte, die auf der Basisweiterbildung (gemeinsame Inhalte der Facharztweiterbildungen) aufbauen.

Basisweiterbildung für die Facharztkompetenzen 6.1 bis 6.8:

Weiterbildungszeit:

24 Monate Basisweiterbildung bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1, davon

  • 6 Monate Notfallaufnahme
  • 6 Monate Intensivmedizin in der Chirurgie oder in einem anderen Gebiet
  • 12 Monate Chirurgie, davon können
    • 6 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden

Weiterbildungsinhalt:

Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

  • Erkennung, Klassifizierung, Behandlung und Nachsorge chirurgischer Erkrankungen und Verletzungen
  • der Indikationsstellung zur konservativen und operativen Behandlung chirurgischer Erkrankungen und Verletzungen
  • der Risikoeinschätzung, der Aufklärung und der Dokumentation
  • den Prinzipien der perioperativen Diagnostik und Behandlung
  • operativen Eingriffen und Operationsschritten
  • der Wundversorgung, Wundbehandlung und Verbandslehre einschließlich Impfprophylaxe
  • den Grundlagen der gebietsbezogenen Tumortherapie
  • der Erkennung und Behandlung von Infektionen einschließlich epidemiologischer Grundlagen, den Hygienemaßnahmen
  • der Indikationsstellung, sachgerechten Probengewinnung und -behandlung für Laboruntersuchungen und Einordnung der Ergebnisse in das jeweilige Krankheitsbild
  • Analgesierungs- und Sedierungsmaßnahmen einschließlich der Behandlung akuter Schmerzzustände
  • der Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • der gebietsbezogenen Arzneimitteltherapie
  • der Erkennung und Behandlung akuter Notfälle einschließlich lebensrettender Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen und Wiederbelebung einschließlich der Grundlagen der Beatmungstechnik und intensivmedizinischer Basismaßnahmen
  • der Indikationsstellung und Überwachung physikalischer Therapiemaßnahmen
  • der medikamentösen Thromboseprophylaxen

Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:

  • Ultraschalluntersuchungen bei chirurgischen Erkrankungen und Verletzungen
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken einschließlich Legen von Drainagen und zentralvenösen Zugängen sowie der Gewinnung von Untersuchungsmaterial
  • Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie, enterale und parenterale Ernährung einschließlich Sondentechnik
  • Lokal- und Regionalanästhesien
  • Eingriffe aus dem Bereich der ambulanten Chirurgie
  • Erste Assistenzen bei Operationen und angeleitete Operationen

6.1 Facharzt / Fachärztin für Allgemeine Chirurgie
(Allgemeinchirurg / Allgemeinchirurgin)

PDF-Dokument Richtlinien (gesamt) PDF-Dokument Dokumentationsbogen (FA 6.1)

Weiterbildungsziel:

Ziel der Weiterbildung ist aufbauend auf der Basisweiterbildung die Erlangung der Facharztkompetenz Allgemeine Chirurgie nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte.

Weiterbildungszeit:

24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie
und
48 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1, davon

    • 24 Monate in Allgemeiner Chirurgie und/oder anderen Facharztweiterbildungen des Gebietes Chirurgie, davon können bis zu
      • 12 Monate in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin und Gastroenterologie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Pathologie und/oder Urologie angerechnet werden
      • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
    • 12 Monate in Orthopädie und Unfallchirurgie
    • 12 Monate in Visceralchirurgie

    Weiterbildungsinhalt:

    Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

    • der operativen und nicht operativen Grund- und Notfallversorgung bei gefäß-, thorax-, unfall- und visceralchirurgischen einschließlich der koloproktologischen Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Infektionen
    • der Indikationsstellung zur operativen und konservativen Behandlung einschließlich der Risikoeinschätzung und prognostischen Beurteilung
    • endoskopischen, laparoskopischen (minimal-invasiven) Operationsverfahren
    • instrumentellen und funktionellen Untersuchungsmethoden
    • der Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes

    Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:

    • Ultraschalluntersuchungen des Abdomens, Retroperitoneums, der Urogenitalorgane
    • große Wundversorgung bei Weichteilverletzungen
    • Deckung von Haut- und Weichteildefekten
    • Verbände, z. B. Kompressions-, Stütz-, Schienen- und fixierende Verbände
    • Repositionen von Frakturen und Luxationen
    • operative Eingriffe an Kopf/Hals und Brustwand einschließlich Thorakotomien und Thoraxdrainagen und an Bauchwand und Bauchhöhle, Stütz- und Bewegungssystem, Gefäß- und Nervensystem einschließlich Resektionen, Übernähungen, Exstirpationen und Exzisionen mittels konventioneller, endoskopischer und interventioneller Techniken, z. B. Lymphknotenexstirpation, Port-Implantation, Entfernung von Weichteilgeschwülsten, Schilddrüsen-Resektion, explorative Laparotomie, Thorakotomie, Thoraxdrainage, Magen-, Dünndarm- und Dickdarm-Resektion, Notversorgung von Leber- und Milzverletzungen, Cholecystektomie, Appendektomie, Anus praeter-Anlage, Herniotomien, Hämorrhoidektomie, periproktitische Abzessspaltung, Fistel- und Fissur-Versorgung, Osteosynthesen, Implantatentfernung, Exostosenabtragung, Amputationen, Varizenoperationen, Thrombektomie, Embolektomie, Tracheotomie
    • Mitwirkung bei Eingriffen höherer Schwierigkeitsgrade

    6.2 Facharzt / Fachärztin für Gefäßchirurgie
    (Gefäßchirurg / Gefäßchirurgin)

    PDF-Dokument Richtlinien (gesamt) PDF-Dokument Dokumentationsbogen (FA 6.2)

    Weiterbildungsziel:

    Ziel der Weiterbildung ist aufbauend auf der Basisweiterbildung die Erlangung der Facharztkompetenz Gefäßchirurgie nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte.

    Weiterbildungszeit:

    24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie
    und
    48 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Gefäßchirurgie bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1, davon können bis zu

    • 12 Monate in einer der anderen Facharztweiterbildungen des Gebietes Chirurgie
      oder
      6 Monate in Anästhesiologie, Innere Medizin und Angiologie oder Radiologie
      angerechnet werden
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden

    Weiterbildungsinhalt:

    Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

    • der Vorbeugung, Erkennung und Nachbehandlung von Erkrankungen, Verletzungen, Infektionen und Fehlbildungen des Gefäßsystems einschließlich der Rehabilitation
    • der Indikationsstellung zur operativen und konservativen Behandlung einschließlich der Risikoeinschätzung und prognostischen Beurteilung
    • der operativen Behandlung einschließlich hyperämisierender, resezierender und rekonstruktiver Eingriffe und konservativen Maßnahmen am Gefäßsystem
    • instrumentellen Untersuchungsverfahren einschließlich der Durchblutungsmessung und Erhebung eines angiologischen Befundes zur Operationsvorbereitung und -nachsorge
    • der Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes

    Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:

    • intraoperative angiographische Untersuchungen
    • Doppler-/ Duplex-Untersuchungen der
      • Extremitäten versorgenden Gefäße,
      • abdominellen und retroperitonealen Gefäße,
      • extracraniellen hirnzuführenden Gefäße
    • hämodynamische Untersuchungen an Venen
    • rekonstruktive Operationen
      • an supraaortalen Arterien,
      • an aortalen, iliakalen, viszeralen und thorakalen Gefäßen,
      • im femoro-poplitealen, brachialen und cruro-pedalen Abschnitt
    • endovaskuläre Eingriffe
    • Anlage von Dialyse-Shunts, Port-Implantation
    • Operationen am Venensystem
    • Grenzzonenamputationen, Ulkusversorgungen

    6.3 Facharzt / Fachärztin für Herzchirurgie
    (Herzchirurg / Herzchirurgin)

    PDF-Dokument Richtlinien (gesamt) PDF-Dokument Dokumentationsbogen (FA 6.3)

    Weiterbildungsziel:

    Ziel der Weiterbildung ist aufbauend auf der Basisweiterbildung die Erlangung der Facharztkompetenz Herzchirurgie nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte.

    Weiterbildungszeit:

    24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie
    und
    48 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Herzchirurgie bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1, davon können bis zu

    • 12 Monate in einer der anderen Facharztweiterbildungen des Gebietes Chirurgie, in Innere Medizin und Kardiologie und/oder Kinder- und Jugendmedizin/Kinder-Kardiologie angerechnet werden,
      • die auch im ambulanten Bereich abgeleistet werden können

    Weiterbildungsinhalt:

    Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

    • der Vorbeugung, Erkennung, operativen und postoperativen Behandlung und Rehabilitation von Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen, Fehlbildungen des Herzens, der herznahen Gefäße sowie des Mediastinums und der Lunge im Zusammenhang mit herzchirurgischen Eingriffen
    • Maßnahmen der Nachsorge nach operativer Behandlung einschließlich Immunsuppression und Organabstoßungsbehandlung bei Transplantationen
    • der Indikationsstellung zur operativen und konservativen Behandlung einschließlich der Risikoeinschätzung und prognostischen Beurteilung
    • den Grundlagen minimal-invasiver Therapie
    • der Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes
    • den Grundlagen der Diagnostik und Behandlung angeborener Herzerkrankungen sowie terminaler Erkrankungen von Herz und Lunge
    • der Anwendung von Kreislaufassistenzsystemen
    • der Indikationsstellung zur Herz-, Lungen- und Herz-Lungen-Transplantation einschließlich technischer Grundlagen von Herzassistenzsystemen

    Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:

    • Elektrokardiogramm
    • sonographische Untersuchungen der Thoraxorgane einschließlich Doppler-/ Duplex-Untersuchungen des Herzens und der großen Gefäße
    • Echokardiographie
    • Operationen mit Hilfe oder in Bereitschaft der extrakorporalen Zirkulation
      • an Koronargefäßen
      • an der Mitralklappe einschließlich Rekonstruktion
      • an der Aortenklappe und/oder Aorta aszendens/Mitralklappe/Koronargefäß
      • bei angeborenen Herzfehlern
    • Operationen ohne Einsatz der extrakorporalen Zirkulation
      • Anastomosen und Rekonstruktionen an den thorakalen Gefäßen einschließlich Aortenaneurysmen
      • transvenöse Schrittmacherimplantationen/ Defibrillatoren (AICD)
      • Operationen am Thorax in Zusammenhang mit herzchirurgischen Eingriffen
        z. B. Brustwandresektion, Thoraxstabilisierung, Exstirpation von Fremdkörpern, Operationen bei Thoraxverletzungen
      • Operationen an der Lunge und am angrenzenden Mediastinum in Zusammenhang mit herzchirurgischen Eingriffen
      • Operationen an peripheren Gefäßen im Zusammenhang mit herzchirurgischen Eingriffen,
        z. B. Rekonstruktion peripherer Gefäße nach Einsatz von Kreislaufassistenzsystemen und der extrakorporalen Zirkulation

    6.4 Facharzt / Fachärztin für Kinderchirurgie
    (Kinderchirurg / Kinderchirurgin)

    PDF-Dokument Richtlinien (gesamt) PDF-Dokument Dokumentationsbogen (FA 6.4)

    Weiterbildungsziel:

    Ziel der Weiterbildung ist aufbauend auf der Basisweiterbildung die Erlangung der Facharztkompetenz Kinderchirurgie nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte.

    Weiterbildungszeit:

    24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie
    und
    48 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Kinderchirurgie bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1, davon

    • 12 Monate in Kinder- und Jugendmedizin, davon können
      • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen abgeleistet werden
    • können 6 Monate in einer anderen Facharztweiterbildung des Gebietes Chirurgie oder in Anästhesiologie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Radiologie oder Urologie oder in Handchirurgie angerechnet werden
    • können bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden

    Weiterbildungsinhalt:

    Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

    • der Vorbeugung, Erkennung, operativen und konservativen Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Fehlbildungen, Erkrankungen, Infektionen, Organtumoren, Verletzungen, Verbrennungen sowie deren Folgen im Kindesalter einschließlich pränataler Entwicklungsstörungen
    • den instrumentellen und funktionellen Untersuchungsmethoden
    • der Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes
    • den endoskopischen, laparoskopischen, minimal-invasiven, mikrochirurgischen Operationsverfahren und Laser-Techniken
    • der Behandlung von Schwer- und Mehrfachverletzten einschließlich des Trauma-Managements und der Überwachung
    • der konservativen und operativen Frakturversorgung einschließlich gelenknaher Frakturen und Gelenkverletzungen sowie plastisch-rekonstruktiver Techniken
    • der enteralen und parenteralen Ernährung insbesondere nach Operationen, auch bei Früh- und Neugeborenen
    • den Grundlagen der Durchgangsarzt- und Verletzungsartenverfahren der gewerblichen Berufsgenossenschaften

    Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:

    • Repositionen von Frakturen und Luxationen sowie Versorgung von Weichteil- und Organverletzungen
    • operative Eingriffe einschließlich endoskopischer, minimal-invasiver, mikrochirurgischer und Laser-Techniken
      • an Kopf- und Hals, z. B. Trepanationen, ventrikuläre Liquorableitungen, Osteoplastik bei Craniostenose, Tracheotomien, Thyreoidektomien, Korrektur von Kiemengangsanomalien, ösophagotracheale Fisteln, Verletzungen und muskulärer Schiefhals, Tumorresektionen
      • an Brustwand und Brusthöhle, z. B. Korrekturen von Fehlbildungen, Erkrankungen und Verletzungen der Brustwand, der Brusthöhle, des Mediastinums, des Tracheobronchialsystems, der Lungen und des Oesophagus, Resektion äußerer, mediastinaler und pulmonaler Tumoren
      • an Bauchwand, Bauchhöhle und Retroperitoneum, z. B. Korrektur von Fehlbildungen, operative Therapie von Organverletzungen äußerer und innerer Hernien, bei Funktionsstörungen und entzündlichen Erkrankungen, intestinale Resektionen einschließlich Tumorresektionen
      • am Urogenitaltrakt, z. B. Korrektur von Fehlbildungen der Nieren, ableitenden Harnwege und des inneren und äußeren Genitale einschließlich Verletzungen, Tumorresektionen
      • am Gefäß-, Nerven- und Lymphsystem, z. B. bei Fehlbildungen einschließlich Dysraphien, Verletzungen und Tumoren, Anlage von Shunts, Port-Implantationen
      • am Stütz- und Bewegungssystem, z. B. bei Frakturen, Luxationen und Weichteilverletzungen einschließlich deren Folgen, Weichteil-, Knochen- und Gelenkinfektionen, Tumoren
      • bei plastisch-rekonstruktiven Eingriffen,z. B. bei Fehlbildungen, kongenitalen Defekten und Defektverletzungen an Kopf, Hals, Brustwand, Rumpf und Extremitäten und Zwerchfellplastiken, Haut-, Muskel-, Sehnen- und Knorpelplastiken

    6.5 Facharzt / Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
    (Orthopäde und Unfallchirurg / Orthopädin und Unfallchirurgin)

    PDF-Dokument Richtlinien (gesamt) PDF-Dokument Dokumentationsbogen (FA 6.5)

    Weiterbildungsziel:

    Ziel der Weiterbildung ist aufbauend auf der Basisweiterbildung die Erlangung der Facharztkompetenz Orthopädie und Unfallchirurgie nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte.

    Weiterbildungszeit:

    24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie
    und
    48 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1, davon können bis zu

    • 12 Monate in einer der anderen Facharztweiterbildungen des Gebietes Chirurgie und/oder in Neurochirurgie abgeleistet werden
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden

    Weiterbildungsinhalt:

    Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

    • der Vorbeugung, Erkennung, operativen und konservativen Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Verletzungen und deren Folgezuständen sowie von angeborenen und erworbenen Formveränderungen, Fehlbildungen, Funktionsstörungen und Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane unter Berücksichtigung der Unterschiede in den verschiedenen Altersstufen
    • der Behandlung von Schwer- und Mehrfachverletzten einschließlich des Traumamanagements
    • den zur Versorgung im Notfall erforderlichen neurotraumatologischen, gefäßchirurgischen, thoraxchirurgischen und visceralchirurgischen Maßnahmen in interdisziplinärer Zusammenarbeit
    • der Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes
    • der konservativen und funktionellen Behandlung von angeborenen und erworbenen Deformitäten und Reifungsstörungen
    • den Grundlagen der konservativen und operativen Behandlung rheumatischer Gelenkerkrankungen
    • den Grundlagen der operativen Behandlung von Tumoren der Stütz- und Bewegungsorgane
    • der Erkennung und Behandlung von Weichteilverletzungen, Wunden und Verbrennungen einschließlich Mitwirkung bei rekonstruktiven Verfahren
    • der Erkennung und Behandlung von Verletzungen, Erkrankungen und Funktionsstörungen der Hand
    • der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Sportverletzungen und Sportschäden sowie deren Folgen
    • der Mitwirkung bei operativen Eingriffen höherer Schwierigkeitsgrade
    • der Prävention und Behandlung von Knochenerkrankungen und der Osteoporose
    • der Biomechanik
    • chirotherapeutischen und physikalischen Maßnahmen einschließlich funktioneller und entwicklungsphysiologischer Übungsbehandlungen sowie der medizinischen Aufbautrainings- und Gerätetherapie
    • der technischen Orthopädie und Schulung des Gebrauchs orthopädischer Hilfsmittel einschließlich ihrer Überprüfung bei Anproben und nach Fertigstellung
    • den Grundlagen der Durchgangsarzt- und Verletzungsartenverfahren der gewerblichen Berufsgenossenschaften

    Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:

    • sonographische Untersuchungen der Bewegungsorgane einschließlich Arthrosonographien, auch bei Säuglingen
    • operative Eingriffe einschließlich Notfalleingriffe an Körperhöhlen, Wirbelsäule, Schulter/Oberarm/Ellbogen, Unterarm/Hand, Becken, Hüftgelenk, Oberschenkel, Kniegelenk, Unterschenkel, Sprunggelenk, Fuß
    • Eingriffe an Nerven und Gefäßen
    • Eingriffe bei Infektionen an Weichteilen, Knochen und Gelenken
    • Implantatentfernungen
    • Behandlung von thermischen und chemischen Schädigungen
    • konservative Behandlungen von angeborenen und erworbenen Deformitäten, Luxationen, Frakturen und Distorsionen
    • Injektions- und Punktionstechniken an Wirbelsäule und Gelenken
    • Osteodensitometrie
    • Anordnung, Überwachung und Dokumentation von Verordnungen orthopädischer Hilfsmittel

    6.6 Facharzt / Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie
    (Plastischer und Ästhetischer Chirurg / Plastische und Ästhetische Chirurgin)

    PDF-Dokument Richtlinien (gesamt) PDF-Dokument Dokumentationsbogen (FA 6.6)

    Weiterbildungsziel:

    Ziel der Weiterbildung ist aufbauend auf der Basisweiterbildung die Erlangung der Facharztkompetenz Plastische und Ästhetische Chirurgie nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte.

    Weiterbildungszeit:

    24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie
    und
    48 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1, davon können bis zu

    • 12 Monate in einer der anderen Facharztweiterbildungen des Gebietes Chirurgie, in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und/oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie oder 6 Monate in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe oder Pathologie angerechnet werden
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden

    Weiterbildungsinhalt:

    Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

    • der Vorbeugung, Erkennung, operativen und konservativen Wiederherstellung und Verbesserung angeborener oder durch Krankheit, Degeneration, Tumor, Unfall oder Alter verursachter sichtbar gestörter Körperfunktionen und der Körperform
    • der Behandlung Brandverletzter in der Akut- und sekundären Rekonstruktionsphase
    • der Differentialtherapie bei postoperativen Komplikationen, Großwunden und Wundheilungsstörungen
    • Rekonstruktionsmaßnahmen bei Fehlbildungen
    • therapeutischen Verfahren bei akuten Verletzungen der Haut und Weichteile einschließlich Rekonstruktion
    • der ästhetisch-plastischen Chirurgie in allen Körperregionen einschließlich kosmetische Operationen unter Berücksichtigung der psychologischen Exploration und Elektionskriterien und der spezifischen Aufklärung bei elektiven Operationsindikationen
    • funktions- und strukturwiederherstellende Eingriffe bei akuten Verletzungen und chronischen Wunden und Infektionen der Haut, der Weichteile und des muskulo-skelettalen Apparates sowie deren Folgeschäden auch in interdisziplinärer Kooperation
    • der Erkennung und Behandlung von Verletzungen, Erkrankungen und Funktionsstörungen der Hand
    • der Mitwirkung bei Replantationen und Revaskularisationen abgetrennter Körperteile einschließlich der Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen des peripheren Nervensystems
    • der Transplantation isogener, allogener oder synthetischer Ersatzstrukturen
    • psychogenen Symptomen, somatopsychischen Reaktionen und psychosozialen Zusammenhängen bei angeborenen Fehlbildungen, erworbenen Defekten und ästhetisch-kosmetischen Eingriffen
    • der Nachbehandlung ästhetisch-plastischer Eingriffen einschließlich Verbände, Ruhigstellung, Stabilisierung auch bei Schuhversorgungen, Orthesen und Prothesen sowie bei Transplantationen
    • der Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes
    • der Bewertung bildgebender, endoskopischer und neurologischer/neurophysiologischer Befunde
    • der Verordnung von Krankengymnastik, Ergotherapie und weiterer Rehabilitationsmaßnahmen

    Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:

    • konstruktive, rekonstruktive und ästhetisch-plastisch-chirurgische Eingriffe einschließlich mikrochirurgischer, Laser- und Ultraschall-Techniken sowie Nah- und Fernlappenplastiken mit und ohne Gefäßanschluß
      • im Kopf-Hals-Bereich
      • im Brustbereich
      • an Rumpf und Extremitäten
      • an Haut- und subkutanen Weichteilen
      • an peripheren Nerven
    • Mitwirkung bei Eingriffen im Rahmen der Erstversorgung von Verbrennungen und zur Behandlung von Verbrennungsfolgen

    6.7 Facharzt / Fachärztin für Thoraxchirurgie
    (Thoraxchirurg / Thoraxchirurgin)

    PDF-Dokument Richtlinien (gesamt) PDF-Dokument Dokumentationsbogen (FA 6.7)

    Weiterbildungsziel:

    Ziel der Weiterbildung ist aufbauend auf der Basisweiterbildung die Erlangung der Facharztkompetenz Thoraxchirurgie nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte.

    Weiterbildungszeit:

    24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie
    und
    48 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Thoraxchirurgie bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1, davon können bis zu

    • 12 Monate in einer der anderen Facharztweiterbildungen des Gebietes Chirurgie, in Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie und/oder Innere Medizin und Pneumologie angerechnet werden
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden

    Weiterbildungsinhalt:

    Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

    • der Vorbeugung, Erkennung, operativen und konservativen Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen einschließlich Neoplasien, Infektionen, Verletzungen und Fehlbildungen der Lunge, der Pleura, des Tracheo-Bronchialsystems, des Mediastinums, der Thoraxwand, des Zwerchfells und der jeweils angrenzenden Strukturen einschließlich der Rehabilitation
    • operativen Eingriffen am Herzen im Zusammenhang mit thoraxchirurgischen Operationen
    • der Indikationsstellung zur operativen und konservativen Behandlung einschließlich der Risikoeinschätzung und prognostischen Beurteilung
    • den zur Versorgung im Notfall erforderlichen, gefäßchirurgischen, unfallchirurgischen, visceralchirurgischen und allgemeinchirurgischen Maßnahmen in interdisziplinärer Zusammenarbeit
    • der operativen Tumorchirurgie einschließlich palliativmedizinischer und schmerztherapeutischer Maßnahmen
    • der Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes
    • der Planung und Durchführung multimodaler Therapiekonzepte bei Tumorpatienten in interdisziplinärer Zusammenarbeit sowie Durchführung von Früherkennungs- und Nachsorgemaßnahmen zur Tumor- und Rezidiverkennung
    • Techniken minimal-invasiver Chirurgie

    Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:

    • sonographische Untersuchungen der Thoraxorgane (ohne Herz)
    • diagnostische und therapeutische Endoskopien, z. B. Tracheo-Bronchoskopie, Thorakoskopie, Oesophagoskopie
    • operative Eingriffe einschließlich minimal invasiver Techniken
      • an Kopf und Hals, z. B. Tracheotomie, Mediastinoskopie
      • am Mediastinum und Oesophagus, z. B. Dissektion der mediastinalen Lymphknoten, Tumorresektion, Thymektomie, oesophagotracheale Fisteln, Verletzungen des Oesophagus
      • an der Thoraxwand, z. B. Verletzungen, Brustwandresektion, Thorakoplastik, Korrekturplastik
      • an der Lunge, auch auf thorakoskopischem Weg, z. B. Keilresektion, Laserresektion, Segmentresektion, Lobektomie, Pneumonektomie
      • erweiterte Eingriffe an der Lunge, z. B. intraperikardiale Gefäßversorgung, Vorhofteilresektion, Perikard-und Zwerchfellresektion, plastische Operationen am Tracheo-bronchial- und Gefäßbaum
      • videothorakoskopische Eingriffe, z. B. Pleurektomie, Keilresektion, Sympathektomie, Biopsien
      • an der Pleura, auch auf thorakoskopischem Weg, z. B. Dekortikationen bei Tumoren, Schwielen und Empyemen
      • Eingriffe bei thorakalen Verletzungen

    6.8 Facharzt / Fachärztin für Visceralchirurgie
    (Visceralchirurg / Visceralchirurgin)

    PDF-Dokument Richtlinien (gesamt) PDF-Dokument Dokumentationsbogen (FA 6.8)

    Weiterbildungsziel:

    Ziel der Weiterbildung ist aufbauend auf der Basisweiterbildung die Erlangung der Facharztkompetenz Visceralchirurgie nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte.

    Weiterbildungszeit:

    24 Monate Basisweiterbildung im Gebiet Chirurgie
    und
    48 Monate Weiterbildung zum Facharzt für Visceralchirurgie bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1, davon können bis zu

    • 12 Monate in einer der anderen Facharztweiterbildungen des Gebietes Chirurgie, in Anästhesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere Medizin und Gastroenterologie, Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie, Pathologie und/oder Urologie angerechnet werden
    • 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden

    Weiterbildungsinhalt:

    Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

    • der Vorbeugung, Erkennung, Behandlung, Nachbehandlung und Rehabilitation von Erkrankungen, Verletzungen, Infektionen, Fehlbildungen innerer Organe insbesondere der gastroenterologischen, endokrinen und onkologischen Chirurgie der Organe und Weichteile
    • der Indikationsstellung zur operativen und konservativen Behandlung einschließlich der Risikoeinschätzung und prognostischen Beurteilung
    • endoskopischen, laparoskopischen und minimal-invasiven Operationsverfahren
    • der Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes
    • der Mitwirkung bei interdisziplinären interventionellen Verfahren wie radiologisch und radiologisch-endoskopischen Verfahren oder endosonographischen Untersuchungen des Gastrointestinaltraktes
    • der interdisziplinären Indikationsstellung zu gastroenterologischen, strahlentherapeutischen und nuklearmedizinischen Behandlungsverfahren
    • instrumentellen und funktionellen Untersuchungsmethoden einschließlich Ultraschalluntersuchungen und Endoskopie

    Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:

    • sonographische Untersuchungen des Abdomens und Retroperitoneums einschließlich Duplex-Sonographien der abdominellen und retroperitonealen Gefäße
    • Durchführung und Befundung von Rekto-/Sigmoidoskopien und den Grundlagen der Koloskopie und Ösophago-Gastro-Duodenoskopie
    • konventionelle, minimal-invasive und endoskopische operative Eingriffe an Kopf- und Hals einschließlich Tracheotomie, Thorakotomie, Thoraxdrainagen, Oesophagus, Magen, Leber, Gallenwege, Pankreas, Milz, Dünndarm, Dickdarm, Rektum, Anus, Bauchhöhle, Retroperitoneum, Bauchwand

    Übergangsbestimmungen

    Kammerangehörige, die die Facharztbezeichnung Chirurgie besitzen, sind berechtigt, stattdessen die Facharztbezeichnung Allgemeine Chirurgie zu führen.

    Kammerangehörige, die bei Inkrafttreten dieser Weiterbildungsordnung die Schwerpunktbezeichnung

    • Gefäßchirurgie
    • Thoraxchirurgie
    • Visceralchirurgie

    besitzen, sind berechtigt, stattdessen die entsprechende Facharztbezeichnung zu führen.

    Kammerangehörige, die nach Facharztanerkennung bei Inkrafttreten dieser Weiterbildungsordnung eine Weiterbildung in den Schwerpunkten Gefäßchirurgie, Thoraxchirurgie und Visceralchirurgie begonnen haben, können diese nach Bestimmungen der bisher gültigen Weiterbildung abschließen. Nach bestandener Prüfung erhalten sie die entsprechende Facharztbezeichnung. Entsprechendes gilt auch für die Kammerangehörige, die vor Inkrafttreten dieser Weiterbildungsordnung die Weiterbildung in den Gebieten Herzchirurgie, Kinderchirurgie und Plastische und Ästhetische Chirurgie begonnen haben.

    Kammerangehörige, die vor Inkrafttreten dieser Weiterbildungsordnung ihre Weiterbildung im Gebiet Orthopädie oder im Schwerpunkt Unfallchirurgie begonnen haben, können diese nach der bisher gültigen Weiterbildungsordnung abschließen und die entsprechenden Bezeichnungen führen.

    Kammerangehörige, die sich bei Inkrafttreten dieser Weiterbildungsordnung im Gebiet Orthopädie oder im Schwerpunkt Unfallchirurgie in Weiterbildung befinden, können diese als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie abschließen, wenn sie eine Mindestweiterbildungszeit von 6 Jahren und mindestens jeweils eine 2-jährige Weiterbildung in Orthopädie und Unfallchirurgie nachweisen.

    Kammerangehörige, die bei Inkrafttreten dieser Weiterbildungsordnung im Besitz der Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie sind, können die neue Facharztbezeichnung Orthopädie und Unfallchirurgie innerhalb einer Frist von 3 Jahren beantragen, wenn sie mindestens 2 Jahre Weiterbildung im Gebiet Orthopädie nachweisen. Auf das Anerkennungsverfahren finden die §§ 12 bis 16 Anwendung.

    Kammerangehörige, die bei Inkrafttreten dieser Weiterbildungsordnung im Besitz der Facharztanerkennung Orthopädie sind, können die Facharztbezeichnung Orthopädie und Unfallchirurgie innerhalb einer Frist von 3 Jahren beantragen, wenn sie mindestens 2 Jahre Weiterbildung im Schwerpunkt Unfallchirurgie nachweisen. Auf das Anerkennungsverfahren finden die §§ 12 bis 16 Anwendung.

    Soweit keine anderweitigen Fristen genannt sind, findet § 20 Abs. 4 bis 8 Anwendung


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letzte Änderung am: 03.12.2008



Ärztliche Flüchtlingshilfe

Flüchtlinge in Deutschland Foto: picture alliance/AP Images/Hussein Malla

Rheinisches Ärzteblatt

Heft 11/2017

Titel 11/2017 Titelgestaltung: Eberhard Wolf

Titelthema

Ärztliche Kommunikation als medizinisches Handeln

 aktuelle Ausgabe

Dokumentation Kammersymposium zur Arzt-Patienten-Kommunikation

Ärztin spricht mit Patientin Foto: Westend61/fotolia.com 

Mitte September fand das Kammersymposium zur Arzt-Patienten-Kommunikation statt.

Die Vorträge stehen nun für Interessierte bereit

interner Link Dokumentation

Materialbestellung

Die Ärztekammer Nordrhein hält zahlreiche Informationsbroschüre und Flyer für Ärztinnen und Ärzte, Bürgerinnen und Bürger oder auch zur Auslage im Wartezimmer bereit. Die Materialien können einfach ein bereitgestelltes Online-Formular bestellt werden.

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Critical Incident Reporting System NRW. Melde- und Lernsystem für medizinische Beinahe-Fehler für NRW.

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