Gemeinsame Pressemitteilung der Kreisstelle Oberhausen und der Stadt Oberhausen

Organspendeausweise jetzt im Bürgeramt erhältlich

Informationsmaterial und Spenderausweise liegen ab sofort in allen Oberhausener Bürgerämtern aus: Gemeinsame Initiative von Stadtverwaltung und Oberhausener Ärzteschaft

Oberhausen, 11.3.2011. In Deutschland warten derzeit rund 12.000, in NRW mehr als 2.500 Patientinnen und Patienten auf ein geeignetes Spenderorgan. Täglich versterben drei Patienten, da kein Spenderorgan für sie bereitgestellt werden kann. In Oberhausen wollen Ärzteschaft und Verwaltung der Stadt gemeinsam die Spendebereitschaft der 217.000 Bürgerinnen und Bürger erhöhen.

„Auch in Oberhausen warten Schwerkranke auf ein Spenderorgan. Leider haben nicht alle die Chance auf ein ‚zweites Leben’ “, erläutert Dr. med. Peter Kaup, Vorsitzender der Oberhausener Ärztekammer und Hausarzt in Oberhausen, den Hintergrund der gemeinsamen Initiative von Stadt und Ärzteschaft. In Oberhausen gebe es rund 200 Dialysepatienten. 60 bis 70 Prozent dieser Patienten könnte durch eine Nierentransplantation geholfen werden, so Kaup. Viele von ihnen warteten verzweifelt auf ein Organ. Allerdings ist die Zahl der Patienten bislang bei weitem größer als die Anzahl verwendbarer Spenderorgane.

Umfragen zeigen, dass fast 70 Prozent der Bundesbürger bereit sind, ein Organ zu spenden. Doch nur wenige tragen einen Organspendeausweis bei sich. Um das zu ändern, hatte die Oberhausener Ärzteschaft den Wunsch geäußert, Informationsmaterial und Organspendeausweise in den Bürgerämtern der Stadt auszulegen. Dort erledigen täglich bis zu 600 Bürgerinnen und Bürger ihre Behördengänge. Die Stadt zog mit: „Wir wollen die Kampagne aktiv begleiten. Organspender sind Lebensretter”, sagt Oberhausens Oberbürgermeister Klaus Wehling. Bürger, die zum Beispiel ihren neuen Personalausweis abholen, können sich künftig am Schalter über das Thema informieren und einen Spenderausweis mitnehmen.

„Jeder von uns kann in die Situation geraten, auf eine Organspende angewiesen zu sein“, sagt Kaup. „Je mehr Menschen gut informiert sind, desto mehr werden einen Organspende-Ausweis mit sich führen und desto mehr lebensbedrohlich erkrankten Menschen kann eine neue Chance gegeben werden“, so der Hausarzt.

Kontakt:

Dr. med. Peter Kaup, Vorsitzender der Kreisstelle Oberhausen, Ärztekammer Nordrhein
Sekretariat: Heidi Splitt, Bamlerstraße 3c, 45141 Essen, Telefonnummer 0201 / 43 60 30 32, E-Mail heidi.splitt@aekno.de

Uwe Bonsack, Sprecher des Oberbürgermeisters der Stadt Oberhausen, Schwartzstr. 72, 46042 Oberhauen, Telefonnummer 0208  / 8 25 22 96, E-Mail uwe.bonsack@oberhausen.de


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letzte Änderung am: 11.03.2011



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Rheinisches Ärzteblatt

Heft 11/2017

Titel 11/2017 Titelgestaltung: Eberhard Wolf

Titelthema

Ärztliche Kommunikation als medizinisches Handeln

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Mitte September fand das Kammersymposium zur Arzt-Patienten-Kommunikation statt.

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