Finanzielle Benachteiligung der Patientinnen und Patienten in NRW beenden

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Düsseldorf, 19.11.2011. Für die ärztliche Versorgung steht in Nordrhein-Westfalen sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich deutlich weniger Geld je Versichertem zur Verfügung als in den meisten anderen Bundesländern. Auf diesen Missstand hat am Samstag, 19. November 2011, die Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein in Düsseldorf hingewiesen.

So zahlen die Krankenkassen im Landesteil Nordrhein für die ambulante Versorgung ihrer Versicherten derzeit pro Jahr nur 330 Euro je Versichertem, im Bundesdurchschnitt sind es 348 Euro, in Bayern 368 und in Berlin sogar 386 Euro. Auch die Krankenhäuser im Rheinland müssen mit deutlich weniger Geld auskommen als Einrichtungen in sieben weiteren Bundesländern.

„Dafür gibt es keine Rechtfertigung“, unterstützten die Delegierten der Kammerversammlung einstimmig den Leitantrag des Vorstandes, in dem es weiter heißt: „Die Patientinnen und Patienten in NRW sind nicht weniger auf eine verlässliche Versorgung angewiesen als die Menschen in Bayern oder Berlin.“ Diese Ungleichbehandlung wird umso unverständlicher, als alle Versicherten bundesweit mit einem Satz von 15,5 Prozent einen einheitlichen Beitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung zahlen.

Eine angemessene und im Bundesvergleich faire Vergütung für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und für die Krankenhausbehandlung entscheide über die künftige Qualität und die flächendeckende Erreichbarkeit der Gesundheitsversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen, heißt es im Antrag. Deswegen müsse die Benachteiligung von NRW sowohl bei den Vergütungen im ambulanten Bereich als auch bei den Krankenhäusern beendet werden.

lokaler Link Rudolf Henke neuer Präsident der Ärztekammer Nordrhein

lokaler Link Zweitmeinung rein nach Aktenlage? Ärztekammer Nordrhein

lokaler Link Entschließungen der Kammerversammlung am 19. November 2011 im Wortlaut

lokaler Link Rede von Bernd Zimmer - Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein: Aktuelle Themen der Berufs- und Gesundheitspolitik

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letzte Änderung am: 20.11.2011



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