Pressemitteilung der Ärztekammer Nordrhein

Ärztekammern am Gemeinsamen Landesgremium beteiligen

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Düsseldorf, 17.3.2012. Die Kammerversammlung der Ärztekammer Nordrhein hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalens aufgefordert, den Ärztekammern des Landes Mitwirkungsmöglichkeiten im neuen Gemeinsamen Landesgremium nach § 90a SGB V einzuräumen. Das neue Gremium soll künftig Empfehlungen für eine sektorenübergreifende Versorgung der Patientinnen und Patienten in NRW aussprechen.


Neben den im Gesetz ausdrücklich genannten Beteiligten – Landesregierung, Kassenärztliche Vereinigung(en), Krankenkassen und Landeskrankenhausgesellschaft – kann die jeweilige Landesregierung weitere Beteiligte hinzuziehen. NRW lehnt dies für die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe bislang allerdings ab.


In einer Entschließung begrüßten die Delegierten die mit § 90a SGB V verfolgte Zielsetzung: „Die dem Bedarf entsprechende Versorgung für unsere Patienten soll zwischen stationärem und ambulantem Bereich besser aufeinander abgestimmt werden.“ Umso unverständlicher sei es daher, dass das Land Nordrhein-Westfalen neben den Kostenträgern offenbar nur die sektorenspezifischen Organisationen an diesem Gremium beteiligen wolle.


Nach Ansicht der Kammerversammlung sprechen viele gute Gründe für eine Beteiligung der Ärztekammern am neuen Gremium: So seien diese schon heute unmittelbar an der Krankenhausplanung beteiligt. Darüber hinaus trügen sie in allen Bereichen ärztlichen Handelns durch ihre gesetzlichen Aufgaben in der ärztlichen Weiterbildung, der Qualitätssicherung, der Sicherstellung des Notfalldienstes und der Berufsaufsicht zum Teil seit Jahrzehnten strukturelle Verantwortung für das gesamte Versorgungsgeschehen.


„Deshalb gehören die Ärztekammern mit an den Tisch, wenn über die notwendige sektorenübergreifende Versorgung geredet werden soll – wer sie ausgrenzt, wird die Chance einer ausgewogenen Versorgung für unsere Patienten, unabhängig vom Wohnort, verpassen“, machten die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte ihre Position deutlich.


Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:
Horst Schumacher, Pressesprecher der Ärztekammer Nordrhein,
Tel.: 0211 / 43 02 2010 und 0172 / 212 07 24


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letzte Änderung am: 24.04.2012



8. Sitzung der Kammerversammlung - November 2017

Delegierte der Kammerversammlung am 18.11.2017 in Düsseldorf Foto: Jochen Rolfes
 

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