Deutsch-Afrikanischer Ärzteverein kämpft gegen Genitalverstümmelung

Deutsch-Afrikanischer Ärzteverein kämpft gegen Genitalverstümmelung

Deutsch-Afrikanischer Ärzteverein kämpft gegen Genitalverstümmelung

Etwa 150 Millionen Frauen und Mädchen weltweit sind nach Schätzung der Menschenrechtsorganisation Terre des Femmes von weiblicher genitaler Beschneidung betroffen. Täglich kommen mehr als 8.000 dazu. Allein in Deutschland sollen über 23.000 Mädchen und Frauen leben, die Opfer dieser Praktik geworden oder dadurch bedroht sind. Die Folgen der Verstümmelungen sind massive körperliche und psychische Probleme, die zu einer drastischen Beeinträchtigung der Lebensqualität und häufig zum Tod führen.

Die Aktivisten des Deutsch-Afrikanischen Ärztevereins in der BRD e.V. mit Sitz in Duisburg kämpfen seit 2001 gegen diese schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte an.

Eltern könnten durch genaues Aufklären über die Folgen ihres Handelns von der Beschneidung ihrer Töchter abgehalten werden, erklärte Abusara Kangoum, Mitglied des Vereins. Die Organisation hat daher in den Jahren 2002 und 2003 die Aufklärungskampagne „Duisburger Modell“ durchgeführt. Die Kampagne verlief sehr erfolgreich. Über 2.000 Afrikanerinnen in Duisburg und Umgebung konnten erreicht werden. Der Verein organisierte für die Familien unter anderem ein Treffen mit einem Arzt, der Fragen der Betroffenen und der Angehörigen beantwortete. Außerdem wurden die Familien über die deutsche Gesetzeslage aufgeklärt. Der Deutsch-Afrikanische Ärzteverein plant die Informationskampagne nun auf alle Bundesländer, beginnend mit NRW, auszuweiten. „Wir sind bereit“, so Kangoum, „die Pläne für die Kampagne sind fertiggestellt, allerdings fehlen uns derzeit noch die finanziellen Mittel“.

Information und Kontakt:
Deutsch-Afrikanischer Ärzteverein in der BRD e.V., Postfach 141955,
47209 Duisburg, Tel.: 0203/2 89 69 66, E-Mail: abusara.kangoum@t-online.de. Spendenkonto: Commerzbank AG Duisburg, BLZ: 350 400 38, Konto-Nr.: 4613907.

mw

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letzte Änderung am: 01.06.2008



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Heft 7/2017

Titel 7/2017 Titelgestaltung: Eberhard Wolf

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