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Checklisten zur Auslandsanerkennung


Inhaltsübersicht

Auslandsanerkennung EU / EWR / Schweiz

Auslandsanerkennung Drittstaaten

Auslandsanerkennung von Weiterbildungsabschnitten


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Auslandsanerkennung EU / EWR / Schweiz

In der Europäischen Union (EU), im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in der Schweiz erworbene Bezeichnungen können unter Bestimmten Voraussetzungen umgeschrieben werden. Die Vorgaben sind in der EU-Richtlinie 2013/55/EU (bilateralen Verträgen) genannt.

Zur Prüfung auf Anerkennung beziehungsweise Umschreibung eines in der EU, EWR oder der Schweiz erworbenen Diploms sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Antragsformular (Antrag auf Anerkennung einer Bezeichnung)
  • Tabellarische Aufstellung der absolvierten Ausbildungsgänge und der ausgeübten Erwerbstätigkeiten (2te Seite des Antragsformulars)
  • Im Ausland erworbene Ausbildungsnachweise (Diplome, Facharztbezeichnungen etc.)
  • Erklärung, ob und bei welcher Stelle / Ärztekammer bereits ein Antrag auf Anerkennung / Umschreibung gestellt wurde.
  • Deutsche Approbation

Diese Unterlagen sind in beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen.

Nach der Gebührenordnung der Ärztekammer Nordrhein ist nach Antragstellung eine Bearbeitungsgebühr von 50 Euro zu entrichten. Sie erhalten eine Eingangsbestätigung mit einer Zahlungsaufforderung.

Gebührenordnung

Hinweis:

Während der Kammerzugehörigkeit in einer deutschen Ärztekammer kann im Herkunftsland oder einem anderen Mitgliedstaat der EU/des EWR-Raums keine Facharztspezialisierung erworben werden, die EU-konform ist. Das heißt, dass ein solches Facharztdiplom nicht zu einer automatischen Anerkennung in Deutschland führt. Nach dem Hinweis der EUROPÄISCHEN KOMMISSION (MARKT D/3418/6/2006-DE) können Sie sich in diesem Fall nicht auf die Richtlinie 2005/36/EG berufen.

Eine Mitgliedschaft in einer deutschen Ärztekammer besteht, sofern der ärztliche Beruf im jeweiligen Kammerbereich ausgeübt wird oder - sofern keiner ärztlichen Tätigkeit nachgegangen wird - sich der gewöhnliche Aufenthalt im jeweiligen Kammerbereich befindet. Bitte informieren Sie sich vorher bei Ihrer Ärztekammer.


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Auslandsanerkennung Drittstaaten

Im Ausland erworbene Anerkennungen können unter bestimmten Umständen umgeschrieben werden. Die Vorgaben sind im Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz Nordrhein-Westfalen (BQFG – NRW) genannt.

Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz Nordrhein-Westfalen

Zur Prüfung auf Anerkennung eines im Ausland – außerhalb der EU, EWR und Schweiz – erworbenen Diploms auf der Grundlage des BQFG – NRW sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Formloser Antrag / Anschreiben mit der Bitte um Prüfung Ihres Anliegens (z.B. Anerkennung als Facharzt, bitte Fachgebiet angeben)
  • Tabellarische Aufstellung der absolvierten Ausbildungsgänge und der ausgeübten Erwerbstätigkeiten
  • Identitätsnachweis
  • Im Ausland erworbene Ausbildungsnachweise (Diplome, Facharztbezeichnungen etc.)
  • Nachweis über einschlägige Berufserfahrungen (Zeugnisse Leistungsverzeichnisse) und sonstige Befähigungsnachweise, sofern diese zur Feststellung der Gleichwertigkeit erforderlich sind.
  • Bescheinigung über die Berechtigung zur Berufsausübung im Ausbildungsstaat
  • Erklärung, ob und bei welcher Stelle / Ärztekammer bereits ein Antrag auf Feststellung der Gleichwertigkeit gestellt wurde
  • Fakultative weitere Unterlagen
  • Deutsche Approbation oder Berufserlaubnis

Diese Unterlagen sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zweifach vorzulegen.

Nach der Gebührenordnung der Ärztekammer Nordrhein ist nach Antragstellung eine Bearbeitungsgebühr von 200 Euro zu entrichten. Sie erhalten eine Eingangsbestätigung mit einer Zahlungsaufforderung.

Gebührenordnung


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Auslandsanerkennung von Weiterbildungsabschnitten

Im Ausland absolvierter Weiterbildungsabschnitte können gemäß den Vorgaben der Weiterbildungsordnung (§ 18, 19) anerkannt werden.

Weiterbildungsordnung

Zur Prüfung auf Anerkennung von Weiterbildungszeiten im Ausland, die noch nicht zu einer Facharztanerkennung (Diplom) geführt haben, sind folgende Unterlagen beizufügen: 

  • Formloser Antrag/Anschreiben mit der Bitte um Prüfung Ihres Anliegens (z.B. Anerkennung als Facharzt, bitte Fachgebiet angeben)
  • Tabellarische Aufstellung der absolvierten Ausbildungsgänge und der ausgeübten Erwerbstätigkeiten
  • Identitätsnachweis
  • Bescheinigung über die Berechtigung zur Berufsausübung im Ausbildungsstaat
  • Bescheinigung der zuständigen ausländischen Behörde, unter deren Aufsicht die Weiterbildung durchgeführt wurde, dass die ärztliche Tätigkeit im Ausland in einer zugelassenen Weiterbildungsstätte (Einrichtung) absolviert wurde.
  • Zeugnisse und Leistungsverzeichnisse über die ärztliche Tätigkeit im Ausland (Zeiten und Inhalte)
  • Erklärung, ob und bei welcher Stelle / Ärztekammer bereits ein Antrag auf Anerkennung des Weiterbildungsabschnittes gestellt wurde.

Diese Unterlagen sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zweifach vorzulegen.