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39 Medizinische Fachangestellte aus Oberhausen bekommen bei Lossprechung Abschlusszeugnis überreicht

Neue hochqualifizierte Mitarbeiter für Oberhausener Arztpraxen

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39 neue Medizinische Fachangestellte aus Oberhausen sind in einer Feierstunde losgesprochen worden und haben ihre MFA-Briefe sowie Prüfungszeugnisse erhalten. Foto: Ute Gembler

Oberhausen, Düsseldorf, 23. Juni 2015. 39 Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) aus Oberhausen haben am Dienstag, 23. Juni 2015 im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft feierlich ihre Prüfungszeugnisse überreicht bekommen. Damit hat bereits der siebte Jahrgang nach der neuen Prüfungsordnung die Berufsbezeichnung „Medizinische Fachangestellte/ Medizinischer Fachangestellter“ erworben.

„Medizinische Fachangestellte sind ein wichtiges Bindeglied im Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Die wachsenden Anforderungen an die Arbeitsabläufe einer modernen Arztpraxis erfordern hochqualifizierte Mitarbeiter auf der Grundlage einer zeitgemäßen und effektiven Ausbildung“, sagte Dr. Peter Kaup, Vorsitzender der Kreisstelle Oberhausen der Ärztekammer Nordrhein, bei der feierlichen Lossprechung.

Kaup gratulierte zusammen mit dem Schulleiter des Oberhausener Hans-Böckler-Berufskollegs, Wolfgang Greiner, den Auszubildenden des Jahrgangs 2015 zu ihren in der anspruchsvollen Ausbildung gezeigten Leistungen. Im Namen der Kreisstelle und der Berufskollegs dankten beide allen ausbildenden Ärztinnen und Ärzten sowie den Berufschullehrerinnen und -lehrern für ihr großes Engagement, jungen Menschen eine solide Ausbildung mit Zukunft zu ermöglichen.

Neben der Weiterentwicklung der Lernmethoden gibt die seit August 2006 geltende Prüfungsordnung auch neue Lerninhalte vor. Gleichzeitig hat die/der „Medizinische Fachangestellte“ als Ausbildungsberuf die alte Berufsbezeichnung „Arzthelferin/Arzthelfer“ abgelöst. Der neue Berufsbezeichnung macht deutlich, dass es sich bei MFA um qualifizierte Fachkräfte handelt, denen zahlreiche Möglichkeiten offen stehen, sich weiter zu qualifizieren, etwa zur „Entlastenden Versorgungsassistentin“ (EVA) oder zur „Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung“.

Die MFA haben in der Praxis eine besondere organisatorische und kommunikative Verantwortung, die verstärkt in die Ausbildung mit einfließt. Sie sind die Schnittstelle zwischen Arzt und Patient. MFA empfangen, beraten und betreuen die Patienten und fungieren für die Ärztinnen und Ärzte gleichzeitig bei der Behandlung und Verwaltung als deren rechte Hand. „Ohne die kompetente Mitarbeit der MFA können die komplexen Aufgaben in modernen Arztpraxen kaum bewältigt werden“, sagte Kaup.

Informationen zum Ausbildungsgang und zu Weiterqualifizierungsmöglichkeiten sowie eine Jobbörse für MFA und andere medizinische Assistenzberufe finden sich im Internet unter

www.aekno.de/MFA.

Ansprechpartner:

Kreisstelle Oberhausen,  0201 / 43 60 30 32, Servicezentrum-Ruhr(at)aekno.de