Zentrale Zwischenprüfung 2018 für Medizinische Fachangestellte

Prüfungsausschuss für Medizinische Fachangestellte

Teil I – Medizin

(60 Minuten /  30 Aufgaben / insgesamt  30 Punkte möglich)

Für jede richtig gelöste Aufgabe wird 1 Punkt vergeben; Teilpunkte in Relation zur Zahl der richtigen Lösungen einer Aufgabe. Dieser Aufgabensatz besteht aus insgesamt 30 Aufgaben.

Kreuzen Sie den oder die zutreffenden Lösungsbuchstaben bitte in dem/den dafür vorgesehene(n) Antwortkästchen auf dem Lösungsbogen an.

Die Seiten 2 und 3 beinhalten wichtige Informationen zur Ausgangssituation (Musterpraxis und Personalstamm). Die Aufgaben nehmen hierauf Bezug.

Bitte lesen Sie sich sorgfältig die Hinweise zum korrekten  Ausfüllen des Lösungsbogens durch.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!


Ärztehaus, Zum Markt 1, 40474 Düsseldorf

Berufsausübungsgemeinschaft - hausärztliche Versorgung -

Dr. med. Wilhelm S. Kammer, Allgemeinarzt, Allergologie

Dr. med. Gesine Hausen, Internistin, Diabetologie

Sprechzeiten: Montag - Freitag  8:00 - 13:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr außer Mittwochnachmittag

D-Arzt

Dr. med. Markus Schneider, Orthopäde und Unfallchirurg, Spezielle Unfallchirurgie

Versorgung akuter Unfälle durchgehend:

Montag, Dienstag, Donnerstag:  7:30 - 18:00 Uhr
Mittwoch, Freitag.: 7:30 - 16:00 Uhr

Dr. med. Maria Schwartz, Frauenärztin

Sprechzeiten: Montag – Freitag:  9:00 - 13:00 Uhr

Montag, Dienstag, Donnerstag: 15:00 - 18:00 Uhr

Dr. med. Beatrice Kuck, Internistin und Gastroenterologin

Prof. Dr. Karl-Theodor Tamm, Internist und Gastroenterologe

Sprechzeiten: Montag – Freitag: 9:00 - 12:00 Uhr

Montag, Dienstag, Donnerstag: 15:00 - 18:00 Uhr

Dr. med. Gabriele Mackensen, Kinderärztin

Sprechzeiten: Montag - Freitag  8:00 - 13:00 und 15:00 - 18:00 Uhr außer Mittwochnachmittag

Gudrun Laune, Praxis für Physiotherapie und Krankengymnastik

Termine nach Vereinbarung

Galenus Apotheke

Dr. Friedrich Packensee


Ergänzende Hinweise für den Prüfling:

Versetzen Sie sich bitte in folgende Rolle: Sie sind MFA in der Berufsausübungsgemeinschaft

Berufsausübungsgemeinschaft - hausärztliche Versorgung -

Dr. med. Wilhelm S. Kammer, Allgemeinarzt, Allergologie

Dr. med. Gesine Hausen, Internistin, Diabetologie

Sprechzeiten: Montag - Freitag  8:00 - 13:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr außer Mittwochnachmittag

Betriebsstättennummer (BSNR):      198634500

Lebenslange Arztnummern (LANR):

- LANR von Dr. Kammer:                 123456701

- LANR von Dr. Hausen:                    987654303

Bankverbindung:
Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Düsseldorf

IBAN: DE 89 3006 0601 0003 1234 56

BIC (Swift-Code): DAAEDEDDXXX

Steuernummer  Dr. Kammer:           337/8189/1234

Steuernummer  Dr. Hausen:             338/8192/5432

Weitere nicht-ärztliche Mitarbeiter:

Angelika Seifert, MFA, Vollzeit, 42 Jahre

Ayse Yildiz, MFA, Vollzeit, 22 Jahre

Sina Wolter, MFA, Teilzeit, 31 Jahre

Paul Jung, Auszubildender MFA, 20 Jahre, 3. Ausbildungsjahr

Swetlana Sobota, Auszubildende MFA, 19 Jahre, 2. Ausbildungsjahr

Marie Sommer, Auszubildende MFA, 16 Jahre, 1. Ausbildungsjahr

Doris Meier, Reinigungskraft

Die Ausbildungs- und Arbeitsverträge für die MFAs wurden auf Grundlage der gültigen Tarifverträge abgeschlossen.


1

Der 12-jährige Klaus ist mit dem Fahrrad auf einem Waldweg verunglückt (siehe Abbildung). Gegen welche Infektionserkrankung sollte Klaus in diesem Fall unbedingt geimpft sein?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Diphtherie

(B)         Keuchhusten

(C)         Haemophilus influenzae Typ B

(D)         Tetanus

(E)         Scharlach

2

Welche der nachfolgenden Erkrankungen wird durch Bakterien verursacht?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Hepatitis B

(B)         Scharlach

(C)         Masern

(D)         Röteln

(E)         Grippe

3

Der abgebildete Parasit kann verschiedene Erreger auf den Menschen übertragen. (siehe Abbildung) Welche beiden Erkrankungen können dadurch entstehen?

(Bitte kreuzen Sie 2 Antworten an!)

(A)         MRSA

(B)         Frühsommermeningoencephalitis

(C)         Meningokokkenencephalitis

(D)         Borreliose

(E)         Tuberkulose

(F)          Poliomyelitis

4

Herr Hübner kommt mit den unten abgebildeten Hautsymptomen in die Sprechstunde. (siehe Abbildung)

Herr Dr. Kammer diagnostiziert eine Gürtelrose. Marie Sommer befürchtet sich anzustecken. Welche Aussagen hierzu sind richtig?

(Bitte kreuzen Sie 2 Antworten an!)

(A)         Wenn Marie Sommer bisher weder Windpocken noch Gürtelrose hatte, könnte sie durch Herrn Hübner Windpocken bekommen.

(B)         Wenn Marie Sommer sich bei Herrn Hübner ansteckt, bekommt sie ebenfalls eine Gürtelrose im gleichen Gebiet.

(C)         Marie Sommer kann sich nur anstecken, wenn sie bereits vorher an Windpocken erkrankt war.

(D)         Die Gürtelrose ist nur übers Blut übertragbar.

(E)         An Gürtelrose können nur Erwachsene erkranken.

(F)          Die Gürtelrose ist eine endogene Reaktivierung des Varizellenvirus.

5

Sie unterhalten sich mit Melanie darüber, wie man Patienten am besten für eine Impfung motivieren kann. Welche Aussage ist falsch?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Menschen, die nicht geimpft werden können, sind darauf angewiesen, dass ihr Umfeld geimpft ist.

(B)         Impfungen können vor schweren Komplikationen durch Infektionskrankheiten schützen.

(C)         Impfungen verhindern, dass sich Infektionen ausbreiten.

(D)         Durch hohe Impfraten konnten bereits die Pocken ausgerottet werden.

(E)         Impfungen bieten einen 100%-igen Schutz gegen jede Infektionskrankheit.

6

Gegen welche der genannten Infektionskrankheiten kann nach Impfempfehlung der STIKO nicht geimpft werden?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Borreliose

(B)         Masern

(C)         Röteln

(D)         Diphtherie

(E)         Hepatitis B

7

Nach einer Wundbehandlung fällt auf, dass der Boden mit Blut beschmiert ist. Wie muss dieser gemäß der Hygienevorschriften gereinigt werden?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Desinfektionsmittel sprühen, 10 Minuten einwirken lassen, anschließend nass wischen.

(B)         Der Reinigungskraft eine Nachricht hinterlassen, damit sie diese Stelle gründlich reinigt.

(C)         Das Blut mit Zellstoff aufsaugen, den Zellstoff anschließend sterilisieren.

(D)         Handschuhe anziehen, Flüssigkeit mit einem mit Desinfektionsmittel getränktem Einmaltuch aufsaugen, anschließend Flächendesinfektion.

(E)         Wischdesinfektion mit Flächendesinfektionsmittel, anschließend Handschuhe anziehen und Blutreste mit Alkohol entfernen.

8

Ayse Yildiz hat sich an einer benutzten Kanüle gestochen. Nach den Erste-Hilfe-Maßnahmen wird bei ihr eine durch den D-Arzt durchgeführte Blutentnahme zur Bestimmung der Hepatitis B-, Hepatitis C- und HIV- Antikörper durchgeführt. Das Ergebnis ist negativ. Was bedeutet dieser Befund?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Frau Yildiz hat sich eindeutig infiziert.

(B)         Das Blut des Patienten, das sich an der Kanüle befand, ist frei von Hepatitiserregern.

(C)         Erkrankung an AIDS ist bei Frau Yildiz ausgeschlossen.

(D)         Eine Infektion kann bei Frau Neumann erst durch weitere Blutuntersuchungen innerhalb von 6 Monaten ausgeschlossen werden.

(E)         Frau Yildiz war wahrscheinlich gegen Hepatitis und HIV geimpft.

9

Welche der nachfolgenden Aussagen zur Sterilisation ist richtig?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Die Heißluftsterilisation ist nur für kritische Medizinprodukte zugelassen.

(B)         OP-Wäsche wird im Autoklaven bei 150° sterilisiert.

(C)         Sterilisation vernichtet nur pathogene Keime.

(D)         Bei der Sterilisation werden Keime, aber keine Sporen abgetötet.

(E)         Der Sterilisationsvorgang muss schriftlich dokumentiert werden.

10

Marie Sommer war in den letzten Wochen häufig erkältet. Sie möchte nun wissen, mit welchen Mechanismen der Körper Krankheitserreger abwehrt. Paul Jung erklärt es ihr. Welche seiner nachfolgenden Antworten ist aber falsch?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Schon im Mutterleib entwickelt sich ein unspezifisches Abwehrsystem.

(B)         Die weißen Blutkörperchen sind unsere Abwehrzellen.

(C)         Unsere T-Lymphozyten richten sich gegen spezifische Erreger.

(D)         Immunreaktionen werden von Gedächtniszellen gespeichert.

(E)         Die Fresszellen bilden Antikörper gegen körperfremde Stoffe.

11

Angelika Seifert erklärt Marie Sommer zu Beginn ihrer Ausbildung, worauf sie bei ihrem Äußeren achten muss. Welche Anweisung ist richtig?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Marie Sommer soll darauf achten, dass ihre Fingerkuppen durch künstliche Nägel geschützt sind.

(B)         Im OP soll Marie Sommer Armbänder und Ringe nur an der linken Hand tragen.

(C)         In der Praxis kann Marie Sommer offene Schuhe tragen.

(D)         Ihre langen Haare soll Marie Sommer zusammenbinden oder hochstecken.

(E)         Bei Arbeiten im Labor ist Berufskleidung nicht erforderlich.

12

Marie Sommer überlegt, wie sie die Abfälle der Praxis richtig entsorgt. Welche Zuordnung ist richtig?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Gebrauchte Kanülen – nach Recapping in den Hausmüll

(B)         Stuhlprobe, die mit einem meldepflichtigen Erreger kontaminiert ist – in die Toilette

(C)         Abfälle aus dem Personalraum – in den Hausmüll

(D)         Radioaktive Substanzen - nach Desinfektion im Entsorgungsbeutel in den Hausmüll

(E)         Krankenakten - in einem Schutzumschlag in die blaue Tonne für Altpapier

13

Welche Aussage zur hygienischen Händedesinfektion ist richtig?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Die Hände dürfen nicht länger als 10 bis 15 Sekunden mit Desinfektionslösung eingerieben werden.

(B)         Nach jeder Händedesinfektion müssen die Hände mit Seife gewaschen werden.

(C)         Die hygienische Händedesinfektion erfolgt vor und nach jedem Patientenkontakt.

(D)         Vor jeder Händedesinfektion sind die Hände mit einer fetthaltigen Creme einzucremen.

(E)         Die hygienische Händedesinfektion erfolgt vor jedem operativen Eingriff.

14

Marie Sommer erkundigt sich nach dem Hygieneplan. Welche Aussage dazu ist richtig?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)         Der Hygieneplan wird individuell für jede Praxis erstellt.

(B)         Der Hygieneplan wird, für Patienten nicht sichtbar, in einem Schrank verschlossen aufbewahrt.

(C)         Im Hygieneplan wird die persönliche Hygiene des Praxispersonals dokumentiert.

(D)         Der Hygieneplan am Praxiseingang zeigt, ob die Praxis hygienisch einwandfrei ist.

(E)         Die gesetzliche Grundlage für den Hygieneplan ist die Biostoffverordnung.

15

In die Praxis von Dr. Kammer kommen häufig Patienten mit Herzbeschwerden. Marie Sommer orientiert sich über den Aufbau und die Funktion des Herzens. Welche Aussage über das Herz ist richtig?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)  Die innerste Schicht des Herzens ist das Myokard.

(B)  Zwei Drittel des Herzens liegen rechts vom Sternum.

(C) Das Septum trennt die Vorhöfe von den Kammern.

(D) Das Herz liegt zwischen den beiden Lungenflügeln.

(E)  Der rechte Ventrikel ist größer als der linke.

16

Auf einer Abbildung (siehe Abbildung unten) benennt Marie Sommer die Abschnitte des Herzens. Welche Aussage ist richtig?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)  A pumpt das Blut in die Lunge.

(B)  B zeigt die Lungenarterie.

(C) C leitet das Blut von der Lunge zum Herzen.

(D) D pumpt das Blut in die Aorta.

(E)  E zeigt den linken Vorhof.

17

Welche Aussage über die Taschenklappen ist richtig?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)  Sie bestimmen den Rhythmus der Herztätigkeit.

(B)  Sie filtern das Blut.

(C) Sie sind in der Austreibungsphase geschlossen.

(D) Sie befinden sich zwischen Vorhof und Kammer.

(E)  Sie verhindern den Rückstrom des Blutes.

18

Frau Krause klagt seit zwei Wochen über Herzrhythmusstörungen. Welche Störung wird von Patienten als „Herzstolpern“ empfunden?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)  Bradykardie

(B)  Vorhofflimmern

(C) Kammerflattern

(D) Extrasystolen

(E)  Tachykardie

19

Außerdem berichtet Frau Krause über gelegentliche Schmerzen in der linken Brust. Marie Sommer denkt an einen Herzinfarkt. Welche Aussage über den Herzinfarkt ist richtig?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)  Nur bei starken linksthorakalen Schmerzen kann es sich um einen Herzinfarkt handeln.

(B)  Bei Diabetikern sind die Schmerzen besonders stark ausgeprägt.

(C) Bei Frauen können auch Übelkeit und Oberbauchschmerzen auf einen Herzinfarkt hinweisen.

(D) Ein Herzinfarkt führt immer zur Bewusstlosigkeit.

(E)  Ein Herzinfarkt kann durch den CRP-Test nachgewiesen werden.

20

Welches ist die richtige Reihenfolge bei der elektrischen Erregung des Herzens?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)  AV-Knoten, Hissches Bündel, Sinusknoten, Tawara-Schenkel, Purkinje-Fasern

(B)  Sinusknoten, AV-Knoten, Hissches Bündel, Purkinje-Fasern, Tawara-Schenkel

(C) Tawara-Schenkel, AV-Knoten, Hissches Bündel, Sinusknoten, Purkinje-Fasern

(D) Sinusknoten, Purkinje-Fasern, AV-Knoten, Hissches Bündel, Tawara-Schenkel

(E)  Sinusknoten, AV-Knoten, Hissches Bündel, Tawara-Schenkel, Purkinje-Fasern

21

Frau Weber erscheint mit Rückenschmerzen, die in das rechte Bein ausstrahlen. Herr Dr. Kammer vermutet einen lumbalen Bandscheibenvorfall.  Welche Aussagen zu Bandscheiben sind richtig?

(Bitte kreuzen Sie 2 Antworten an!)

(A)  Bandscheiben bestehen aus einem gallertartigem Ring und einem festen Faserkern.

(B)  Bandscheiben bestehen überwiegend aus Knochengewebe.

(C) Bandscheiben federn die Wirbelkörper gegeneinander ab.

(D) Bandscheiben werden gut durchblutet.

(E)  Bandscheiben kommen im Bereich der Halswirbelsäule nicht vor.

(F)  Bandscheiben sind fest mit den benachbarten Wirbelkörpern verbunden.

22

Welche Bedeutung hat die Bezeichnung „lumbal“?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)  im Bereich der Halswirbelsäule

(B)  im Bereich der Brustwirbelsäule

(C) im Bereich der Lendenwirbelsäule

(D) im Bereich des Kreuzbeins

(E)  im Bereich des Steißbeins

23

Welche Faktoren gehören nicht zu den Risikofaktoren für einen Bandscheibenvorfall?

(Bitte kreuzen Sie 2 Antworten an!)

(A)  Jugendliches Alter

(B)  Übergewicht

(C) Regelmäßiges Radfahren

(D) Heben von schweren Lasten

(E)  Leistungssport

(F)  Sitzende Tätigkeiten

24

Welche Aussagen zur Wirbelsäule sind richtig?

(Bitte kreuzen Sie 2 Antworten an!)

(A)  Zwischen dem ersten und zweiten Halswirbel befindet sich ein Radgelenk.

(B)  Normalerweise ist die Brustwirbelsäule zur Seite hin gekrümmt.

(C) Die Krümmung der Lendenwirbelsäule heißt Kyphose.

(D) Das Kreuzbein besteht aus 7 miteinander verwachsenen Wirbeln.

(E)  Im Innern der Wirbelsäule verläuft ein Teil des Rückenmarks.

(F)  Jeder einzelne Wirbel hat je zwei Dornfortsätze und einen Querfortsatz.

25

Dr. Kammer verordnet Frau Weber ein Analgetikum und ein Antiphlogistikum.

Welche Aussage ist richtig?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)  Als Analgetika werden alle Arzneimittel bezeichnet, die anal verabreicht werden müssen.

(B)  Mit Analgetika kann ein Bandscheibenvorfall vollständig geheilt werden.

(C) Analgetika dürfen nur intramuskulär verabreicht werden.

(D) Antiphlogistika sind Arzneimittel mit entzündungshemmender Wirkung.

(E)  Antiphlogistika gehören aufgrund des starken Abhängigkeitspotenzials zu den Betäubungsmitteln.

26

Dr. Kammer bittet Sie, Frau Weber 5 Milliliter eines Medikaments intramuskulär zu verabreichen. Welche beiden Aussagen sind richtig?

(Bitte kreuzen Sie 2 Antworten an!)

(A)       Bei einer Menge von 5 ml Injektionslösung wird der Deltamuskel als Injektionsort gewählt.

(B)       Zum Aufsuchen des Injektionsortes am Becken dienen der Darmbeinstachel, der Beckenkamm und der große Rollhügel des Oberschenkels als Orientierung.

(C)      Die Injektion erfolgt in den Arm, den der Patient normalerweise mehr benutzt.

(D)      Sollte Frau Weber Marcumar einnehmen, darf die Injektion nur in den Oberschenkelmuskel erfolgen.

(E)       Der Injektionsort muss möglichst nah am Ischiasnerven liegen.

(F)       Eingestochen wird im rechten Winkel zur Hautoberfläche.

27

Zur Sicherung der Diagnose „Bandscheibenvorfall“ überreicht Dr. Kammer seiner Patientin eine Überweisung zur Kernspintomographie. Frau Weber hat Angst vor möglichen Risiken der Untersuchung. Welche Aussage ist richtig?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A)       Durch die intravenöse Verabreichung einer radioaktiven Substanz während der Untersuchung ist die Kernspintomographie mit einer hohen Strahlenbelastung verbunden.

(B)       Eine Kernspintomographie ist mit einer Strahlenbelastung durch Röntgenstrahlen verbunden.

(C)      Bei einer Kernspintomographie werden starke magnetische Felder eingesetzt, die zu Wechselwirkungen mit magnetischen Implantaten führen können.

(D)      Bei einer Kernspintomographie werden ungefährliche Ultraschallwellen eingesetzt.

(E)      Zur Vermeidung von Schmerzen wird die Kernspintomographie bei den meisten Patienten in Vollnarkose durchgeführt.

28

Der 65-jährige Herr Rudolf erscheint zur Kontrolluntersuchung. Bei einem Sturz vor 6 Wochen hatte er sich beide Unterarmknochen rechts gebrochen. Wie heißen diese beiden Knochen mit Fachbegriff?

(Bitte kreuzen Sie 2 Antworten an!)

(A) Femur

(B) Tibia

(C) Fibula

(D) Humerus

(E) Radius

(F) Ulna

29

Nachdem der Cast-Verband bei Herrn Rudolf entfernt worden ist, ist der rechte Arm deutlich schmaler als der linke. Welche Ursache ist dafür am wahrscheinlichsten?

(Bitte kreuzen Sie eine Antwort an!)

(A) Der Cast-Verband wurde zu eng angebracht.

(B) Herr Rudolf ist allergisch gegen das Verbandmaterial.

(C) Die Muskulatur des rechten Arms ist durch die Ruhigstellung atrophiert.

(D) Aufgrund des Alters sind die Knochen degeneriert.

(E) Herr Rudolf hat den rechten Arm trotz Cast-Verband stark belastet.

30

Herr Rudolf klagt über Bewegungseinschränkungen im Ellenbogen- und im Handgelenk. Welche Aussagen zu den beiden Gelenken sind richtig?

(Bitte kreuzen Sie 2 Antworten an!)

(A) Das Handgelenk ist um zwei Achsen beweglich.

(B) Zwischen Elle und Speiche befindet sich ein Scharniergelenk.

(C) Bei der Supination zeigt beim abgespreizten Arm die Handfläche nach unten.

(D) Beim Handgelenk handelt es sich um ein Sattelgelenk.

(E) Zwischen Oberarm und Elle sind Flexion und Extension möglich.

(F) Das Handgelenk befindet sich zwischen Handwurzel- und Mittelhandknochen

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letzte Änderung am: 14.02.2018



Kammersymposium zur Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderung

Logo Ärztekammer Nordrhein

Die Ärztekammer Nordrhein veranstaltet am Freitag, 23. Februar 2018 von 15 bis 19 Uhr ein Symposium mit dem Thema "Gesundheitsversorgung von Menschen mit geistiger Behinderung - Wo stehen wir heute?" Neben dem Grußwort des NRW-Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann stehen Vorträge und Diskussionsrunden mit Vertretern verschiedener Bereiche des Gesundheitswesens auf dem Programm.

interner Link Programm

Rheinisches Ärzteblatt

Heft 2/2018

Titel 2/2018 Titelillustration nach einem Entwurf von Alexandra Wilhelm, Titelkonzept Eberhard Wolf

Titelthema

Gute Medizin sieht Vielfalt

aktuelle Ausgabe

Dokumentation: Cannabis auf Rezept?
Cannabis als Medikament Foto: Africa Studio - Fotolia.com

Foto: Africa Studio - Fotolia.com

Am Freitag 8. Dezember 2017 veranstaltete die Ärztekammer Nordrhein das Kammersymposium "Cannabis auf Rezept? Cannabinoide in der Medizin im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft. Einige der gehaltenen Referate stehen zur Verfügung.

interner Link Dokumentation

Ärztekammer begrüßte neue Mitglieder

Begrüßungsveranstaltung für neue Mitglieder November 2017 Foto: Jochen Rolfes 

Am Samstag, 25. November 2017 begrüßte Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, zum 15. Mal neue Kammermitglieder im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft.

interner Link Festvortrag und Bildergalerie

Materialbestellung

Die Ärztekammer Nordrhein hält zahlreiche Informationsbroschüre und Flyer für Ärztinnen und Ärzte, Bürgerinnen und Bürger oder auch zur Auslage im Wartezimmer bereit. Die Materialien können einfach ein bereitgestelltes Online-Formular bestellt werden.

Interner Link Materialbestellung

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Jobbörse für MFA
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Critical Incident Reporting System NRW. Melde- und Lernsystem für medizinische Beinahe-Fehler für NRW.

 Internetlink www.cirs-nrw.de

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