Ständige Kommission In-vitro-Fertilisation / Embryotransfer

nach § 13 der Berufsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte

 

Ansprechpartnerin:
Monja Vogel, Tersteegenstr. 9, 40474 Düsseldorf
E-Mail ivf@aekno.de, Telefon 0211/4302 2277, fx 0211/4302 5277

Inhaltsübersicht

Allgemein

Checkliste und Antragsformulare

Aktueller Jahresbericht


Allgemein

Die Ständige Kommission In-vitro-Fertilisation / Embryotransfer (IVF) ist eine Einrichtung der Ärztekammer Nordrhein mit Sitz in Düsseldorf. Sie wurde durch Vorstandsbeschluss im Jahre 1986 gegründet.

Aufgaben

Die Ständige Kommission In-vitro-Fertilisation / Embryotransfer hat die Aufgabe, den Vorstand der Ärztekammer Nordrhein bei seiner Entscheidung zu beraten, ob eine IVF-Arbeitsgruppe die Richtlinien zur assistierten Reproduktion, die Bestandteil der Berufsordnung sind, erfüllt. Die Ständige Kommission prüft die Ärztinnen und Ärzte auf ihre fachlichen, personellen und technischen Voraussetzungen als Zulassungsbedingungen hin (Richtlinie zur Durchführung der assistierten Reproduktion gemäß § 13 der Berufsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte).

Interner Link § 13 Berufsordnung

Interner Link Anlage E Richtliie zur Durchführung der assistierten Reproduktion gemäß § 13 Berufsordnung

Historie

1978 überraschte die Mitteilung, dass in England das erste Kind geboren worden war, welches seine Existenz der Befruchtung einer Eizelle außerhalb des Körpers und dem anschließenden Transfer in die Gebärmutter verdankte. Diese zunächst als rein medizinische Therapie bei Frauen mit Kinderwunsch und fehlenden oder verschlossenen Eileitern verstandene Maßnahme führte zu einer nicht geahnten stürmischen Entwicklung, die keinesfalls abgeschlossen ist. Die Verfügbarkeit der Eizelle und der männlichen Gameten eröffnete weitreichende Eingriffe in den Beginn menschlichen Lebens.

Die Erkenntnis, dass Missbrauch eintreten könne, führte zu Bemühungen der Ärzteschaft, durch die Erstellung von Richtlinien bei der künstlichen Befruchtung einen hohen Qualitätsstandard anzustreben und mißbräuchliche Anwendungen zu verhindern. Bereits 1985 wurden die Richtlinien von der Bundesärztekammer publiziert und den einzelnen Landesärztekammern zur Umsetzung empfohlen. Von der Ärztekammer Nordrhein (ÄkNo) wurde diese Umsetzung in die Berufsordnung bereits 1986 vorgenommen, und in den Folgejahren regelmäßig der neuen Entwicklung im Bereich der Reproduktionsmedizin angepasst.

1990 wurde von der Bundesregierung nach zweijähriger Beratung das Embryonenschutzgesetz verabschiedet, welches die strafrechtliche Ahndung bei Nichteinhaltung vorgegebener Regeln festschrieb. Insbesondere durch die Festsetzung, dass nur drei Eizellen befruchtet werden dürfen, wurde eine international nicht bestehende Einschränkung vorgenommen, welche von manchen Kollegen als Nachteil für die Deutsche Reproduktionsmedizin gesehen wurde, aber das Auftreten von Mehrlingsschwangerschaften mit mehr als drei Feten unmöglich machte, und überzählige Embryonen verhinderte.

Zur Umsetzung der Richtlinie zur assistierten Reproduktion wurde bei der ÄkNo 1986 eine „Ständige Kommission In-vitro-Fertilisation / Embryotransfer“ gegründet. Diese Kommission, deren Vorsitzender Professor Dr. Joseph Neulen ist, hat die Aufgabe, die Einrichtung und personelle Besetzung von IVF-Gruppe entsprechend der Richtlinien der Ärztekammer zu prüfen und dem Vorstand der ÄkNo bei seiner Entscheidung ein Votum zu erteilen.
Ferner überprüft die Ständige Kommission In-vitro-Fertilisation / Embryotransfer die Qualität der assistierten Reproduktion nach der Berufsordnung anhand von meldepflichtig erhobenen Daten.

Detaillierte Voraussetzungen der assistierten Reproduktion wurden in der Berufsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte festgeschrieben. Nach dem Vorliegen neuer Therapiemöglichkeiten wurden Anpassungen der Berufsordnung vorgenommen. Die derzeit gültige Fassung der Berufsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte vom 14.11.1998 in der Fassung vom 19.11.2011 ordnet die künstliche Befruchtung in die Richtlinie zur Durchführung der assistierten Reproduktion gemäß § 13 der Berufsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte ein.


Checkliste und Antragsformulare

Zulassungsantrag (Neuanträge und Änderungsanzeigen)

Checkliste inkl. Antragsformular für Neuanträge und Änderungsanzeigen (41,57 KB) 

Meldeformular IVF-Arbeitsgruppe (24,11 KB, Stand: Oktober 2015)  

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letzte Änderung am: 25.11.2016



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interner Link Informationen zur Datenschutzgrundverordnung, die am 25.5.2018 Gültigkeit erlangt.

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Heft 10/2018

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Titelthema

Im Fokus von Investoren: Das deutsche Gesundheitswesen

aktuelle Ausgabe

Beratungstag für junge Kammermitglieder
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Am Samstag, 27. Oktober 2018 lädt die Ärztekammer Nordrhein alle Interessierten zum Beratungstag für junge Kammermitglieder ein. Sie haben die Gelegenheit sich von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ärztekammer zu verschiedenen Themen wie etwa Weiterbildung, Fortbildung, Rechtsfragen und vielem mehr individuell beraten zu lassen. Daneben gibt es Vorträge und Workshops.

interner Link Programm

Häusliche Gewalt und Kindeswohl

Hände hinter Stoff Foto: Photocreo Bednarek Fotolia.com 

Gemeinsam mit der Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein veranstaltet die Ärztekammer Nordrhein am Freitag, 16. November 2018 ab 10.00 Uhr im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft eine Fachtagung zum Thema "Häusliche Gewalt und Kindeswohl".

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Blickwechsel Demenz: "Operation gelungen, Patient verwirrt?"
Grafik Operationssaal, Ärzte, Patient Illustration: depositphoto.com, leremy/Tina Ennen

Illustration: depositphoto.com, leremy/Tina Ennen

Unter dem Titel "Blickwechsel Demenz: "Operation gelungen, Patient verwirrt?" veranstaltet die Ärztekammer Nordrhein zusammen mit der Paritätischen NRW und der Krankenhausgesellschaft NRW eine Fachtagung zum Umgang mit dementen Patienten im Krankenhaus. Die Veranstaltung findet am Samstag, 17. November 2018 von 10 bis 15 Uhr im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft statt.

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Materialbestellung

Die Ärztekammer Nordrhein hält zahlreiche Informationsbroschüre und Flyer für Ärztinnen und Ärzte, Bürgerinnen und Bürger oder auch zur Auslage im Wartezimmer bereit. Die Materialien können einfach ein bereitgestelltes Online-Formular bestellt werden.

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