2. Oberhausener Ärztetag: Gemeinsam für eine verbesserte Versorgung von Demenzkranken

Die Oberhausener Ärzteschaft thematisiert die lokale Versorgungssituation von Demenzkranken. Kommunikation und Vernetzung sind keine Selbstläufer, Mitmachen ist gefordert.

Dr. Peter Kaup, Vorsitzender der Kreisstelle Oberhausen der Ärztekammer Nordrhein. Foto: privat

Dr. Peter Kaup, Vorsitzender der Kreisstelle Oberhausen der
Ärztekammer Nordrhein. Foto: privat

Oberhausen, 10. November 2012. Am Samstag, 10. November 2012 trafen sich über hundert Ärztinnen und Ärzte auf dem 2. Oberhausener Ärztetag, um sich fachlich auszutauschen.

Initiiert wurde die Veranstaltung von der Kreisstelle Oberhausen der Ärztekammer Nordrhein unter der Federführung des Vorsitzenden Dr. Peter Kaup. "Wir möchten mit dem Oberhausener Ärztetag ein jährliches Kommunikations- und Fortbildungsforum einrichten." erklärt Kaup. "Zudem möchten wir über den Tellerrand blicken und neben der Intensivierung der ärztlichen Vernetzung über die Fachgrenzen hinweg das Gespräch mit nichtärztlichen Akteuren in Oberhausen suchen, um die gesundheitliche Versorgung der Oberhausener Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Schwerpunktthema war dieses Jahr die Versorgung von Demenzkranken. Ohne die Bündelung von Kräften und ein abgestimmtes Vorgehen bleibt die Versorgung von Demenzerkrankten und die Unterstützung der Angehörigen hinter den Möglichkeiten zurück, die eine Vernetzung auf lokaler Ebene bietet, erklärte der Kreisstellenvorsitzende.

Diese Ansicht teilt Oberbürgermeister Klaus Wehling. Er war Schirmherr des 2. Oberhausener Ärztetages. Wehling betonte wie wichtig es für eine Kommune und für die Lebensqualität in Oberhausen sei, dass die Herkules-Aufgabe der Versorgung von Demenzkranken thematisiert und bearbeitet werde. Er lobte die Aktivitäten des Oberhausener Netzwerkes Demenz, das gerade seinen 5. Geburtstag feierte. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels werde sich das Problem der Versorgung von Demenzkranken in Oberhausen verstärken; um so wichtiger sei es, bereits heute nach vernetzten Wegen zu suchen, sagte Wehling.

Das hochrangig besetzte Podium diskutierte verschiedene Aspekte und Probleme der medizinischen Versorgung von Demenzerkrankten. Klar gestellt wurde zunächst zweierlei: Erstens - Demenz ist eine schwerwiegende Erkrankung und keine normale Alterserscheinung, zweitens - netzwerken heißt mitmachen und gestalten und nicht, sich bedienen. Basierend auf der Darstellung der Netzwerkarbeit wurden insbesondere verschiedene Aspekte der medikamentösen Therapie, die Verzahnung von ambulanten und stationären Angeboten, aber auch Themen wie Demenz und Palliation angesprochen und diskutiert.

Neben der Möglichkeit sich fachlich weiterzubilden und der Gelegenheit zum kollegialen Austausch informierten sich die Oberhausener Ärztinnen und Ärzte in einer begleitenden Ausstellung über die Arbeit verschiedener lokaler Initiativen wie AIDS-Hilfe Oberhausen, Intego Beratungsstelle und Alltagshilfen für psychisch erkrankte Menschen vor Ort, dem Quali-Net O., Ambulantes Hospiz Oberhausen e.V. und Netzwerk Demenz.


Kontakt:

Dr. med. Peter Kaup, Vorsitzender der Kreisstelle Oberhausen, Ärztekammer Nordrhein

Sekretariat: Heidi Splitt, Bamlerstr. 3c, 45141 Essen,

Telefonnummer 0201 / 43 60 30 32,

E-Mail heidi.splitt@aekno.de


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letzte Änderung am: 14.11.2012



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