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Borreliose und FSME


FAQ

Wie schütze ich mich vor Zecken?

Wo gibt es weitere Informationen und eine Darstellung der akutellen FSME-Risikogebiete?


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 Wie schütze ich mich vor Zecken?

Sommerzeit ist Zeckenzeit: Aktuell informieren wir Sie über die Themen bakterielle Lyme-Borreliose und virale FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis, meldepflichtig), beides Erkrankungen, die auch in Deutschland auftreten.

Um eine Infektion durch einen Zeckenstich zu vermeiden, sollte man bei Aufenthalten in Wald, Feld und Wiese möglichst geschlossene Kleidung tragen. Hilfreich kann auch die Anwendung von Anti-Zecken-Mitteln sein. Sollte bei dem anschließenden Absuchen des Körpers eine festgesaugte Zecke gefunden werden, gilt es, diese sachgerecht zu entfernen.

Hinweise zur Zeckenentfernung (575 KB)

Bei Auftreten von grippalen Symptomen, Hauterscheinungen um die Einstichstelle herum (so genannte „Wanderröte“) bzw. anderen unklaren Beschwerden nach einem Zeckenstich sollte ein Arzt aufgesucht werden, da bei beiden Erkrankungen ernstzunehmende Spätfolgen eintreten können.

Liegt eine Borreliose vor, ist diese im Frühstadium mit Antibiotika recht gut therapierbar. Da die FSME viral bedingt ist, ist hier bislang lediglich eine symptomatische Behandlung möglich.

Im Gegensatz zur Borreliose kann man sich gegen FSME impfen lassen. Das Robert Koch-Institut informiert in regelmäßigen Abständen über die Ausbreitung der FSME und benennt in diesem Zusammenhang die Regionen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko. Für diese betroffenen Gebiete spricht es Impfempfehlungen aus. Da in manchen Kreisgebieten die Ausbreitung des FSME-Erregers örtlich begrenzt ist, können die dort ansässigen Gesundheitsämter unter Umständen differenzierte Informationen zu vorbeugenden Maßnahmen geben.

Innerhalb Deutschlands übernehmen häufig die gesetzlichen Krankenkassen die gut verträgliche und von der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Institutes empfohlene Schutzimpfung gegen FSME. Es ist allerdings immer die vorherige Rücksprache mit der jeweiligen Kasse angeraten.

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Wo gibt es weitere Informationen und eine Darstellung der aktuellen FSME-Risikogebiete?

Informationen des Robert Koch-Institutes zu FSME

Informationen des Robert-Koch-Institutes zu Borreliose

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