Allgemeine Gesundheitsinformationsdienste


FAQ

Vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen im Internet

Wer im Internet nach Informationen zu Krankheitssymptomen, Krankheitsbildern oder Behandlungsmöglichkeiten sucht, wird mit einer unübersichtlichen Vielzahl von Webseiten verschiedenster Anbieter konfrontiert.

Doch welche Informationen sind sachlich richtig, aktuell und inhaltlich relevant?

Welchen Aussagen kann man vertrauen und wie kann man sich vor irreführenden Fehlinformationen schützen?

Vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen sollten sachlich richtig, aktuell, laienverständlich, ausgewogen, werbefrei und transparent bezüglich der Informationsquelle und der Interessenslage des Anbieters sein.

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Internetseiten, die vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen bereitstellen:

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums

Patientenleitlinien zu ausgewählten Erkrankungen (erstellt vom ÄZQ)

Patientenuniversität an der Medizinischen Hochschule Hannover
Bundesärztekammer (BÄK)

Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)

Psychenet - Netz psychische Gesundheit (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)

Weiterführende Information

Checkliste zur Überprüfung der Qualität von Gesundheitsinformationen im Internet


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betreibt als Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) seit 1967 Gesundheitserziehung und -aufklärung. Themen sind unter anderem Sexualaufklärung, Suchtprävention, AIDS, Organ- und Blutspende, Ernährung, Essstörungen und Pränataldiagnostik. Materialien wie Flyer, Broschüren und Poster können per E-Mail, Fax oder online (häufig kostenlos) bestellt werden.

www.bzga.de

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist eine selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Zulassung, Registrierung sowie die Überwachung der Sicherheit von Arzneimitteln. Treten unerwünschte Nebenwirkungen (UAW) auf, sind diese vom behandelnden Arzt an das BfArM zu melden. Angesiedelt am Institut ist die Bundesopiumstelle, welche die Erlaubnisse zur Teilnahme am legalen Verkehr mit Betäubungsmitteln und Grundstoffen erteilt. Kommt es bei der Anwendung von Medizinprodukten zu schwerwiegenden Risiken, müssen sie von Herstellern, Betreibern und Anwendern dem BfArM gemeldet werden. Das BfArM ermittelt dann die Ursachen der Risiken und empfiehlt geeignete Maßnahmen zur Risikoabwehr.

www.bfarm.de

Gesundheit.nrw präsentiert aktuelle und qualitätsgesicherte Daten für die Suche nach geeigneten Behandlungsmöglichkeiten und Ansprechpartnern im Gesundheitswesen. Weiterhin finden Sie hier Informationen zu ausgewählten Krankheitsbildern und die Möglichkeit zur Literaturrecherche. Viele Informationen sind auch in türkischer Sprache abrufbar.

www.gesundheit.nrw.de

Die Patientenbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen kümmert sich um die Belange erkrankter Menschen, um geeignete Beratungs- und Unterstützungsangebote zu vermitteln, Beschwerden und Erfahrungen zu bündeln oder auch um Probleme im System sichtbar zu machen.

www.patientenbeauftragter.nrw.de

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen führt eine Internetseite, auf der Informationen über Krankheitsbilder, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen von evidenzbasierter (wissenschaftlich geprüfter) Medizin bereitgestellt werden.

www.gesundheitsinformation.de

Evidence.de, das „medizinische Wissensnetzwerk“ der Universität Witten/Herdecke ermöglicht Patienten, verständlich aufbereitete Inhalte von Behandlungsleitlinien einzelner Krankheitsbilder abzurufen.

www.evidence.de

Patienten-Information.de ist ein gemeinsames Portal der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Das Portal stellt medizinische Fachinformationen allgemeinverständlich zur Verfügung.

www.patienten-information.de