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Online-Petition zur Suizidprävention unterstützen

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Düsseldorf, 10.3.2022. Mit einer Online-Petition von Privatdozentin Dr. med. habil. Ute Lewitzka, Uniklinikum Dresden, soll die Politik aufgefordert werden, Suizidprävention gesetzlich zu verankern und eine deutschlandweite einheitliche Telefonnummer einzurichten, bei der Menschen in suizidalen Krisen die für sie passende Hilfe bekommen. Die Ärztekammer Nordrhein unterstützt das Anliegen der Petition ausdrücklich.

Die Ärztekammer hat darüber hinaus in einer Entschließung auf der Kammerversammlung im November 2021 gefordert, dass die Ärzteschaft an der Erstellung eines Suizidpräventiongesetzes maßgeblich beteiligt wird. Ärzte haben neben der psychotherapeutischen Expertise auch die somatische, psychiatrische, pharmakologische und sozialmedizinische Kompetenz. Das unterscheidet sie von anderen Fachbereichen. Bei der Erstellung des Gesetzes ist ärztlich psychiatrische-psychotherapeutische Fachkompetenz unerlässlich.

Ebenfalls ist aus ärztlicher Sicht zu begrüßen, dass eine Gruppe von 15 Bundestagsabgeordneten aus fünf Fraktionen kürzlich die Regierung aufgefordert hat, einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Suizidprävention vorzulegen.

ÄkNo

 

 


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