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Online-Therapieprogramm

Unterstützung für Ärzte mit posttraumatischem Stress

Verzweiflter Arzt steht auf einem Krankenhausflur
Ärztinnen und Ärzten mit posttraumatischen Stresssymptomen bietet die Uniklinik Leipzig therapeutische Unterstützung über das Internet an. © WavebreakmediaMicro/stock.adobe.com

Düsseldorf, Leipzig, 23.11.2021. Ärztinnen und Ärzten, die nach einem belastenden Ereignis unter posttraumatischen Stresssymptomen leiden, bietet die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig ein internetbasiertes Therapieprogramm an.

Das Angebot ist Teil der „IPSA-Studie“ (kurz für: „Internettherapie für posttraumatischen Stress nach belastenden Ereignissen im Arztberuf“) und ermöglicht es Betroffenen, kostenlos und ohne lange Wartezeiten oder komplizierte Koordination von Behandlungsterminen mit dem Berufsalltag, therapeutische Unterstützung zu bekommen. Die Studie soll überprüfen, ob eine Internettherapie bei Ärztinnen und Ärzten wirksam ist, die nach einem berufsbezogenen traumatischen Ereignis unter posttraumatischem Stress leiden. Die Internettherapie basiert auf wissenschaftlich fundierten kognitiv-verhaltenstherapeutischen Methoden.

An der Studie und dem Programm können Ärztinnen und Ärzte sowie Medizinstudierende teilnehmen, die ein traumatisches Ereignis im beruflichen Kontext erlebt haben und sich infolgedessen seit mindestens einem Monat sehr belastet fühlen. Ein ruhiger, privater Ort mit Internetzugang sowie fließendes Deutsch in Schrift und Sprache sind weitere Voraussetzungen, um das Unterstützungsangebot innerhalb der Studie wahrnehmen zu können.

Nähere Informationen unter www.belastung-im-arztberuf.de.

Zur Studienteilnahme senden Sie eine E-Mail ipsa.studie(at)medizin.uni-leipzig.de.

bre


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