Kritischer Dialog mit der „Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD)“

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Gemeinsam für eine qualitätsgesicherte, transparente und vertrauliche Beratung: die Patientenberatungsstellen der ärztlichen Körperschaften Nordrhein-Westfalens. Foto: Jocelyne Naujoks

Düsseldorf, 30.9.2016. Auf Einladung der Patientenberatungsstelle der Ärztekammer Nordrhein trafen sich am 20. September 2016 die Vertreterinnen und Vertreter der Patienten- und Selbsthilfeberatungsstellen der ärztlichen Körperschaften zu einem Erfahrungstausch. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Patientenorientierung im Gesundheitswesen bieten die Beratungsstellen der Ärztekammern und der Kassenärztlichen Vereinigungen in Nordrhein-Westfalen seit über fünfzehn Jahren ein niedrigschwelliges, kompetentes Beratungsangebot. Sie sind regelmäßig auch erster Ansprechpartner für Beschwerden und schaffen Transparenz durch sachliche und verlässliche Informationen. Damit positioniert sich die Ärzteschaft aktiv in dem von verschiedenen anderen Akteuren besetzen Feld und gestaltet den Prozess in Richtung zunehmender Patientenorientierung mit.

Das Treffen wurde in diesem Jahr auch zu einem kritischen Dialog mit der „Unabhängigen Patientenberatung Deutschlands“ (UPD) genutzt, die nach einem gesundheitspolitisch sehr umstrittenen Trägerwechsel Anfang dieses Jahres eine Neuausrichtung erfahren hat. Im Gespräch wurden insbesondere Fragen zur Ausbildung der beratenden Mitarbeiter, zum Datenschutz, zur Herkunft der für die Beratung genutzten Informationen und zur Interpretation der über das Gesundheitssystem gewonnenen Erkenntnisse diskutiert.

Ein Schwerpunkt der UPD liegt derzeit in der sozialrechtlichen und juristischen Beratung. Die ärztlichen Körperschaften haben hingegen besondere Kompetenzen bei medizinisch- fachlichen Fragen und Themen des ärztlichen Versorgungsalltags. Gemeinsames Ziel sollte sein, durch ein bestmögliches Beratungsangebot zu einer guten Gesundheitsversorgung aller Patienten beizutragen.

Patientenberatung der Ärztekammer Nordrhein

 


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