Menschen mit geistiger Behinderung besser versorgen

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Foto: Thomas Reimer  

Die Betrachtung der Gesundheitskompetenz von Menschen mit geistiger Behinderung stand im Mittelpunkt eines Expertentreffens mit dem Titel: „Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung von Menschen mit geistiger Behinderung“, das kürzlich im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft stattgefunden hat.

Bei der Tagung kamen Ärzte aus der ambulanten Versorgung, Gesundheitswissenschaftler, Soziologen, Gesundheitsökonomen, Pädagogen, Reha-Wissenschaftler sowie Leitende Angestellte aus Werk- und Wohnstätten und Menschen mit geistiger Behinderung zusammen. 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten unter anderem Empfehlungen, die aus dem Modellprojekt der Ärztekammer Nordrhein und der Universität Witten/Herdecke hervorgehen. Wie auch in anderen Zusammenhängen forderten die Experten, dass Gesundheitsinformationen für Menschen mit geistiger Behinderung grundsätzlich an einer zentralen Stelle gebündelt werden sollten. Dies sei bisher nicht gegeben. Zudem sollte die Aufarbeitung von Gesundheitsinformationen in Leichter Sprache vorangetrieben werden. Konkret haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits zusammengefunden, um ein Projekt zu planen, das die Gesundheitskompetenz von Menschen mit geistiger Behinderung stärken soll.

vl 

 


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