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Projekt für Hörtest bei Menschen mit geistiger Behinderung vorgestellt

Gruppenfoto Referenten Veranstaltung Hörgeist
Setzen sich für eine gleichwertige Gesundheitsversorgung von Menschen mit geistiger Behinderung ein: (Mitte) Professor Dr. Susanne Schwalen, Geschäftsführende Ärztin der Ärztekammer Nordrhein mit "HörGeist"-Projektleiterin Professor Dr. Katrin Neumann, Leitende Ärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie am Katholischen Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, die Referenten der Veranstaltung und (2.v.l.)Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe. © Vassiliki Latrovali

Düsseldorf, 21.05.2019. Für die frühzeitige Identifikation, Diagnostik und Behandlung von Hörstörungen bei Menschen mit geistiger Behinderung plädierten Experten aus Medizin und Forschung bei einer Veranstaltung am Freitag, den 17. Mai 2019 im Haus der Ärzteschaft. Dabei wurde das Projekt „ HörGeist – Hörtest für Menschen mit geistiger Behinderung in ihrem Lebensumfeld“ vorgestellt. Es wird mit Mitteln des Innovationsfonds „Neue Versorgungsformen“ gefördert. Professor Dr. Katrin Neumann, Audiology Advisor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Leitende Ärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie am Katholischen Klinikum der Ruhr-Universität Bochum, betonte die Dringlichkeit dieser Hörtests: „Die meisten Hörstörungen bei Menschen mit geistiger Behinderung lassen sich effektiv behandeln. Man muss sie nur frühzeitig erkennen.“

Die AOK Rheinland/Hamburg, die Universität Duisburg-Essen, das Essener Forschungsinstitut für Medizinmanagement GmbH sowie die Universitäten Köln und Bremen sind Konsortialpartner. Die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe unterstützen das Vorhaben. Angeregt wurde das Konzept infolge der Erkenntnisse im Rahmen der Special Olympics, der Sportbewegung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung. Dort wird vor der Teilnahme an Wettkämpen der Gesundheitszustand  aller Sportlerinnen und Sportler unter dem Motto „Healthy Athletes“ untersucht.

vl


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