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33 Medizinische Fachangestellte aus Oberhausen bekamen bei ihrer Lossprechung das Abschlusszeugnis überreicht

„Sie haben einen Beruf mit Zukunft erlernt“

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Auf der Lossprechungsfeier in Düsseldorf bekamen die Medizinische Fachangestellten aus Oberhausen ihre Prüfungszeugnisse überreicht. Foto: Lisa Schäfer

Oberhausen, Düsseldorf, 4.7.2018. 33 Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) aus Oberhausen haben am 3. Juli 2018 im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft feierlich ihre Prüfungszeugnisse überreicht bekommen. Damit hat der zehnte Jahrgang nach der neuen Prüfungsordnung die Berufsbezeichnung „Medizinische Fachangestellte / Medizinischer Fachangestellter“ erworben.

„Die Ausbildung liegt hinter ihnen. Sie haben vieles gelernt, viele neue Erfahrungen gemacht und sind mit dem nötigen Rüstzeug aus Theorie und Praxis, also mit solidem Fachwissen, zu Medizinischen Fachangestellten geworden“, sagte Annegret Schauerte, Stellvertretende Vorsitzende der Kreisstelle Oberhausen der Ärztekammer Nordrhein, bei der feierlichen Lossprechung in der Landeshauptstadt. „Sie haben einen Beruf mit Zukunft erlernt.“

Gemeinsam mit dem Schulleiter des Oberhausener Hans-Böckler-Berufskollegs, Oberstudiendirektor Wolfgang Greiner, gratulierte Schauerte den ehemaligen Auszubildenden zu ihren in der anspruchsvollen Ausbildung gezeigten Leistungen. Im Namen der Kreisstelle und des Berufskollegs dankten beide allen ausbildenden Ärztinnen und Ärzten sowie den Lehrerinnen und Lehrern an den Schulen für ihr großes Engagement.

Neben der Weiterentwicklung der Lernmethoden gibt die seit August 2006 geltende Prüfungsordnung auch neue Lerninhalte vor. Zudem hat die/der „Medizinische Fachangestellte“ als Ausbildungsberuf die alte Berufsbezeichnung „Arzthelferin/Arzthelfer“ abgelöst. Die neue Berufsbezeichnung macht deutlich, dass es sich bei MFA um qualifizierte Fachkräfte handelt, denen zahlreiche Möglichkeiten offen stehen sich weiter zu qualifizieren, etwa zur „Entlastenden Versorgungsassistentin“ (EVA) oder zur „Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung“, so Schauerte.

Die MFA habe in der Praxis eine besondere organisatorische und kommunikative Verantwortung, sagte die Oberhausener Ärztin: „Sie sind die Schnittstelle zwischen Arzt und Patient.“ MFA empfangen, beraten und betreuen die Patienten und fungieren für die Ärztinnen und Ärzte gleichzeitig bei der Behandlung und Verwaltung als deren rechte Hand. Schauerte: „Als MFA spielen Sie in der Praxis eine Schlüsselrolle. Unsere Patienten sind froh und dankbar, wenn sie von Ihnen kompetent begleitet werden.“

Informationen zum Ausbildungsgang, zu Weiterqualifizierungen sowie eine Jobbörse für MFA und andere medizinische Assistenzberufe finden unter www.aekno.de/MFA.

Ansprechpartner:

Kreisstelle Oberhausen, 0201 / 43 60 30 32

Servicezentrum-Ruhr(at)aekno.de


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