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Informationen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19)



Allgemeines zum Coronavirus und der Krankheit Covid-19

Die Weltgesundheitsorganisation hat am 11. März 2020 den Ausbruch des Coronavirus zur Pandemie erklärt. In Europa wie in Deutschland steigen die Zahlen der Infizierten täglich. Die Staaten haben weitreichende Maßnahmen getroffen, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu verlangsamen.

Das Coronavirus, das auch "SARS-CoV-2" genannt wird, löst die Atemwegserkrankung "Covid-19" aus. Patientinnen und Patienten leiden zum Teil an schweren Infektionen der Atemwege. Das Robert Koch-Institut nennt als die häufigsten beobachteten Symptome:

  • Husten
  • Fieber
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen, Atemnot

Als weitere Symptome können auftreten:

  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Beeinträchtigung des Geschmacks- und Geruchssinns
  • Appetitloskigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Übelkeit / Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Bindehautentzündung
  • Hautausschlag
  • Lymphknotenschwellung
  • Apathie
  • Benommenheit / Schläfrigkeit

Das neu aufgetretene Coronavirus überträgt sich von Mensch zu Mensch vor allem als Tröpfcheninfektion und kann, anders als die bisher bekannten Coronaviren, auch zu schweren Infektionen der unteren Atemwege und zu Lungenentzündungen (Pneumonien) führen.

Derzeit wird durch die Maßnahmen des Kontaktverbotes und der verstärkten Testung von Verdachtsfällen versucht, Infektionsketten zu unterbrechen und Infektions- und Verdachtsfälle schnell zu erkennen und zu isolieren, um die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen.

Auch ist die Bevölkerung aufgerufen zur Verminderung der Ansteckungen mindestens 1,5 Meter zu anderen Menschen Abstand zu halten und auf eine verstärkte Händehygiene durch mehrmaliges intensives Händewaschen pro Tag und die Benutzung von Händedesinfektionsmitteln. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat dazu Hygienetipps zusammengestellt.

Aktuellen Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten sind unter www.rki.de/covid-19-fallzahlen und www.rki.de/covid-19-risikogebiete zu finden.

Die ärztlichen Körperschaften in Nordrhein-Westfalen (NRW), die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe, die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie die örtlichen Gesundheitsbehörden und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) arbeiten bei der Eindämmung des neuartigen Coronavirus in NRW eng zusammen, um die medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und die Menschen im Land bestmöglich zu informieren.

Ärztinnen und Ärzte in der Corona-Krise von Bürokratie entlasten


Wichtige Institutionen

RKI

ECDC

WHO

match4healthcare

DIVI-Intensivregister

BMG

MAGS NRW

Landesportal NRW

Bürgertelefon der Landesregierung (MAGS): 0211 / 9119 1001

KVNO

Zentrale Rufnummer des ambulanten Bereitschaftsdienstes: 116 117

Patientenberatung der Ärztekammer Nordrhein: 0211 / 4302 / 2727

BZgA