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Informationen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19)


Aktuelle Informationen zur Corona-Testverordnung


Änderungen bei den Corona-Schnelltests ab 11. Oktober 2021

Ab dem 11. Oktober 2021 tritt eine neue Corona-Testverordnung in Kraft. Ab dann wird es die zurzeit „kostenlosen Bürgertests“ nur noch für bestimmte, vor allem „impfunfähige“ Personen geben.
Nach § 4a der Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Testverordnung TestV) vom 21. September 2021, die ab dem 11. Oktober 2021 in Kraft tritt, haben folgende asymptomatische Personen einen Anspruch auf kostenlose Testung mittels eines Corona-Schnelltests (= PoC-Antigentest):

  1. Personen, die zum Zeitpunkt der Testung das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder in den letzten drei Monaten vor der Testung das zwölfte Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation, insbesondere einer Schwangerschaft im ersten Schwangerschaftsdrittel, zum Zeitpunkt der Testung nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können oder in den letzten drei Monaten vor der Testung aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden konnten,
  3. bis zum 31. Dezember 2021 Personen, die zum Zeitpunkt der Testung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zum Zeitpunkt der Testung Schwangere und zum Zeitpunkt der Testung Studierende, bei denen eine Schutzimpfung mit anderen als den vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffen erfolgt ist,
  4. Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilgenommen haben,
  5. Personen, die sich zum Zeitpunkt der Testung aufgrund einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Absonderung befinden, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist.

Symptomatische Patientinnen und Patienten werden natürlich weiterhin getestet und sollen sich nach telefonischer Vorankündigung an ihre Haus- oder Kinderärztin/-arzt wenden. Wenn diese nicht erreichbar sind, können sich Patientinnen und Patienten auch über die Rufnummer 116 117 oder die Corona-Hotline des jeweiligen Wohnortes beziehungsweise Kreises zum Vorgehen informieren.

Coronavirus-Testverordnung vom 21. September 2021, gültig ab dem 11. Oktober 2021

Sorgfalt bei der Ausstellung von Attesten

Die Ärztin / der Arzt hat bei der Ausstellung eines ärztlichen Zeugnisses über das Vorliegen einer medizinischen Kontraindikation zur Durchführung von Schutzimpfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gemäß § 4a Nummer 2 mit der notwendigen Sorgfalt zu verfahren und nach bestem Wissen ihre/seine ärztliche Überzeugung auszusprechen. Dabei gibt es nach Angaben des Robert Koch-Institutes nur sehr wenige Kontraindikationen, warum eine Person sich dauerhaft oder vorübergehend nicht gegen COVID-19 impfen lassen könne:

COVID-19 und Impfen: Antworten auf häufig gestellte Fragen (RKI)

Dort sind auch mögliche Allergien gegen den Wirkstoff oder sonstige Bestandteile der COVID-19-Impfstoffe aufgeführt. Welche dies sind, findet sich in den Fachinformationen der Pharmahersteller auf den Seiten des Paul-Ehrlich-Instituts

COVID-19-Impfstoffe (PEI)

Ergänzend finden sich Informationen unter anderem zur Durchführung der Impfung bei Schwangeren, bei Vorliegen einer Immundefizienz oder bei Personen mit vorbekannten allergischen Erkrankungen auf den Seiten des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts.

STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung (RKI)

Co­ro­naimp­fung bei All­er­gi­ke­rin­nen und All­er­gi­kern (PEI)

Vergütung zum Ausstellen eines Attests

Die Vergütung an die Arztpraxen für das Ausstellen des ärztlichen Zeugnisses über das Vorliegen einer medizinischen Kontraindikation beträgt gemäß § 12 (7) der Coronavirus-Testverordnung je Anspruchsberechtigtem pauschal 5 € zuzüglich 90 Cent, sofern ein postalischer Versand des ärzt-lichen Zeugnisses erfolgt. Die Abrechnung erfolgt gemäß § 7 (1) der Coronavirus-Testverordnung über die Kassenärztliche Vereinigung, in deren Bezirk sich die Arztpraxis befindet.

Wichtige Institutionen

RKI

ECDC

WHO

DIVI-Intensivregister

BMG

MAGS NRW

Landesportal NRW

Bürgertelefon der Landesregierung (MAGS): 0211 / 9119 1001

KVNO

Zentrale Rufnummer des ambulanten Bereitschaftsdienstes: 116 117

Patientenberatung der Ärztekammer Nordrhein: 0211 / 4302 / 2500

BZgA