Hitzeschutz

In den Sommermonaten werden immer häufiger hohe Temperaturen von 30 Grad und mehr erreicht. Die Hitzewellen sind häufiger und intensiver als noch vor einigen Jahren. Damit steigen auch die gesundheitlichen Risiken besonders für kranke und ältere Menschen, aber auch für Kinder, die eine verminderte Anpassungsfähigkeit an gesteigerte Außentemperaturen haben.
Was kann man tun, um die heißen Tage gesundheitlich gut zu überstehen? Wir haben einige seriöse Informationsquellen für Sie zusammengestellt.
Allgemeine Informationen und Empfehlungen
Informationen des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit zu den Themen Hitze und Hitzeschutz
Klima - Mensch - Gesundheit
Wann schadet Hitze der Gesundheit
(Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen)
Deutscher Wetterdienst
Service: Hitzewarnungen in der Stadt / Region an die eigene E-Mail-Adresse
Empfehlungen zum Schutz vor der Hitze sowie zum Trink- und Essverhalten finden Sie unter anderem in der Broschüre des Umweltbundesamtes und des Deutschen Wetterdienstes zum Thema
Klimawandel und Gesundheit, Tipps für sommerliche Hitze und Hitzewellen
Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) mit allgemeinen Infos, konkreten Tipps unter anderem für Risikogruppen
Informationsmaterialien
Hitzeknigge
(Bundesumweltamt)
Konkrete Empfehlungen zum UV-Schutz
Tipps zum Schutz vor der Sonne gibt es unter anderem vom Bundesamt für Strahlenschutz auf deren Homepage und in einer Broschüre:
Tipps zum UV-Schutz
und in der Broschüre
Sonne und Sonnenschutz
Besonderen Schutz braucht die empfindlichere Kinderhaut. So ist zum Beispiel für Kinder im ersten Lebensjahr keine direkte Sonneneinstrahlung empfohlen.
- Ohne Wenn und Aber: Sonnenschutz für Kinder
(Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) - Sommerzeiten - Schattenseiten
(Gesund macht Schule, Präventionsprogramm der Ärztekammer Nordrhein und der AOK Rheinland/Hamburg)
Regionale Empfehlungen
Regional stellen auch einige Kommunen Informationen zu diesem Thema bereit:
Eine Übersicht der Hitzeaktionspläne von Kommunen und Städten in NRW findet sich beim Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz NRW
Hitzeaktionspläne
Weiterführende Inforamtionen für Interessierte
Das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LGA NRW) ist als Landeskoordinierungsstelle für den gesundheitsbezogenen Hitzeschutz in Nordrhein-Westfalen zuständig und stellt viele nützlich Informationen bereit.
Infoportal Hitze und Gesundheit
Der Klimaatlas NRW des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen informiert über das Klima (mit individueller Adresssuche), Klimaanpassung und das Monitoring.
Klimaatlas Norhein-Westfalen
Positionspapier der Bundesärztekammer zum gesundheitsbezogenen Gesundheitsschutz(Bundesärztekammer)
Empfehlungen auf einen Blick
Wenn Sie gesundheitlich geschwächt sind, eine chronische Erkrankung haben und mehrere Medikamente einnehmen: Holen Sie sich ärztlichen Rat ein - auch vorsorglich.
- Halten Sie Ihre Wohnung kühl.
- Lüften Sie morgens, wenn es draußen kühler ist als drinnen.
- Messen Sie die Temperatur im Innenraum, diese sollte 26°C. nicht übersteigen.
- Gehen Sie aus der Hitze heraus.
- Halten Sie Ihren Körper kühl, trinken und essen Sie ausreichend und regelmäßig, besondere Vorsicht bei Herzschwäche oder Nierenleiden.
- Verzichten Sie auf Alkohol.
- Unterlassen Sie große Anstrengungen.
- Helfen Sie anderen Personen in Ihrem Umfeld. (Risikogruppen: ältere oder pflegebedürftige oder behinderte Menschen, Kinder, chronisch oder akut Kranke, Obdachlose).
- Abkühlung durch Dusche oder Bad, auch Arm- und Fußbäder, Wasserzerstäuber wirken entlastend.
- Lockere, helle Kleidung, gegebenenfalls Sonnenschutz.
Wenn Sie oder andere Personen in Ihrem Umfeld sich unwohl fühlen:
- Gehen Sie an einen kühlen Ort.
- Trinken Sie Wasser oder Fruchtsaft.
- Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie ungewöhnliche oder lang anhaltende Krankheitszeichen bemerken.
Bestehen Hinweise auf einen Hitzenotfall kontaktieren Sie den Notarzt unter 112 und leisten Erste Hilfe.
Symptome:
- Bewusstseinstrübung
- Verwirrtheit
- bei Bewusstlosigkeit stabile Seitenlage
- schneller Puls
- Blutdruckabfall
- Schockzeichen
- sehr starke Kopfschmerzen
- rasches Ansteigen der Körpertemperatur über 39 Grad Celsius
- Krampfanfälle
- Erbrechen
- Nackensteife