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Tarifrunde 2019

Mehr Gehalt an evangelischen Kliniken

20.11.2019 Seite 8
RAE Ausgabe 12/2019

Rheinisches Ärzteblatt

Heft 12/2019

Seite 8

Wie ihre Kollegen in kommunalen Kliniken erhalten auch nordrheinische Ärztinnen und Ärzte, die nach den Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) der Diakonie Deutschland (DD) bezahlt werden, rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres 2,5 Prozent, ab dem 1. Januar 2020 sowie ab dem 1. Januar 2021 nochmals je zwei Prozent mehr Gehalt. Die Stundenentgelte im Bereitschaftsdienst erhöhen sich entsprechend. Zusätzliche neue Grenzen – etwa bei der Zahl der Wochenenddienste und Bereitschaftsdienste – sollen die ärztliche Gesamtarbeitsbelastung senken. Vorausgegangen war eine entsprechende Entscheidung der Arbeitsrechtlichen Kommission der DD, den jüngsten Tarifabschluss zwischen dem Marburger Bund (MB) und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (TV-Ärzte/VKA) zu übernehmen. Wie die kommunalen so verpflichten sich auch die evangelischen Kliniken zu einer manipulationsfreien Erfassung der Arbeitszeit. „Die Kliniken sind verpflichtet, die gesamte Anwesenheitszeit der Ärztinnen und Ärzte im Krankenhaus auf elektronischem Wege oder auf andere Art mit der gleichen Genauigkeit zu erfassen. Damit muss die tatsächliche Anwesenheit endlich auch als Arbeitszeit gezählt werden“, so der MB. In NRW gibt es 57 evangelische Kliniken.

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