Seit 33 Jahren gibt es den „Arbeitskreis V – Junge Ärztinnen und Ärzte“ im Hartmannbund, Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.. Nach einem entsprechenden Beschluss der Hauptversammlung des Hartmannbunds konnte sich der Arbeitskreis 1992 konstituieren, wie die Leiterin des Referats Medizinstudium und Weiterbildung, Lilian Ellerich, mitteilte. Ziel des Arbeitskreises sei es, die Interessen junger Ärztinnen und Ärzte zu vertreten und deren Vertreter aktiv in die berufspolitische Arbeit des Hartmannbunds zu integrieren. Die Interessenvertretung innerhalb des Verbandes setzt sich aktuell aus 30 Mitgliedern zusammen. Die Delegiertenversammlungen der Landesverbände wählen jeweils maximal zwei Vertreterinnen und Vertreter, die in den Arbeitskreis entsandt werden. Der Arbeitskreis wählt wiederum aus seiner Mitte für vier Jahre den Vorstand, bestehend aus Vorsitzendem, Stellvertreter und Schriftführer. Derzeit hat Dr. Moritz Völker den Vorsitz inne, Dr. Anna Finger ist seine Stellvertreterin und Jan Baumann bekleidet das Amt des Schriftführers.
Thematisch konzentriert sich der Arbeitskreis insbesondere auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für junge Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die derzeit von zunehmender Arbeitsverdichtung und Einbindung in Schichtsysteme geprägt seien. Ziel sei ein besserer Schutz für junge Ärztinnen und Ärzte, um Frustration, Abwanderungsgedanken und somit den drohenden Ärztemangel zu verhindern, wie auf der Homepage des Hartmannbunds zu lesen ist. Aber auch Themen wie Digitalisierung, KI oder zukünftige Versorgungsformen sowie Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen stehen auf der Agenda. Diese thematischen Schwerpunkte entwickelten sich permanent weiter, je nach den Interessen der Mitglieder des Arbeitskreises und den aktuellen Herausforderungen, so Referatsleiterin Ellerich. Denn die Aufgaben eines Arbeitskreises innerhalb des Hartmannbundes werden vom Geschäftsführenden Vorstand, gegebenenfalls im Einvernehmen mit dem Gesamtvorstand, festgelegt. Die Arbeitskreise können sich mit Zustimmung des Geschäftsführenden Vorstands eigene Aufgaben stellen.
Neben dem „Arbeitskreis V – Junge Ärztinnen und Ärzte“, in den Verbandsmitglieder gewählt werden, stehen in den insgesamt 17 Landesverbänden jeweils auch die Ausschüsse „Medizinstudierende“ und „Assistenzärztinnen und -ärzte“ für ein Engagement in dem Verband zur Auswahl. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Hartmannbund. Interessierte Ärztinnen und Ärzte können sich per E-Mail direkt an die Referatsleiterin wenden: lilian.ellerich(at)hartmannbund.de.
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Organisationen der Jungmediziner
Das Rheinische Ärzteblatt stellt an dieser Stelle in loser Folge Organisationen und Vereinigungen vor, die die Interessen von Medizinstudierenden sowie von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung vertreten und sie in ihrer medizinischen Laufbahn unterstützen.
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