Ein von der Deutschen Krankenhausgesellschaft in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die deutschen Krankenhäuser auf unterschiedliche Szenarien militärischer Bedrohungen nur unzureichend vorbereitet sind. In allen drei Szenarien – Cyberangriffe und Sabotageakte, Bündnisfall sowie Verteidigungsfall – müssten laut Gutachten vor allem die IT- und Kommunikationssicherheit sowie der direkte Schutz der Krankenhäuser durch Sicherheitsdienste und Objektschutz gewährleistet werden. Dringend erforderlich sei die Nutzung geschützter Arbeits- und Behandlungsräume; langfristig müsse der Neubau von Krankenhäusern mit geschützten unterirdischen Operationsbereichen umgesetzt werden.
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