Mit 16.680 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen führte die „Medizinische Fachangestellte“ im vergangenen Jahr bei den Frauen die Rangliste der beliebtesten Ausbildungsberufe an. Im Vorjahr hatte der Beruf noch auf Rang drei gelegen, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Anfang März mitteilte. Auf Rang zwei folgte wie bereits 2024 die „Zahnmedizinische Fachangestellte“, auf Rang drei die „Kauffrau für Büromanagement“. Bei den Männern rangierte wie in den Vorjahren der Beruf des „Kraftfahrzeugmechatronikers“ mit 23.007 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen auf Platz eins der Rangliste. Den stärksten Zuwachs bei den Männern verzeichnete dem BIBB zufolge der Beruf des „Medizinischen Fachangestellten“ mit 1.146 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen (2024: 837). Im Zeitraum von 2009 bis 2025 seien die Zahlen der Männer in diesem weiblich dominierten Beruf nahezu kontinuierlich gestiegen, erklärte das BIBB. Auf die Bedeutung des Berufs für die Patientenversorgung wies der Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein Dr. Arndt Berson anlässlich der BIBB-Erhebung hin. „Denn soziale Kompetenz und menschliche Interaktion möchten wir in unseren Praxen nicht durch Chatbots und KI ersetzen“, betonte der Hausarzt.
HK

