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Hartmannbund

Forderung nach modernem Praktischen Jahr

26.03.2026 Seite 10
RAE Ausgabe 4/2026

Rheinisches Ärzteblatt

Heft 4/2026

Seite 10

Das Praktische Jahr (PJ) stecke im letzten Jahrhundert fest, kritisierte der Ausschuss der Studierenden im Hartmannbund kürzlich die seit Jahren unveränderten Rahmenbedingungen. Gleichzeitig warnte der Ausschuss vor den Folgen des politischen Stillstandes. Er forderte eine einheitliche und praktikable Fehlzeitenregelung, verbindliche Mindeststandards für die didaktische Qualität im PJ sowie eine angemessene, flächendeckend verlässliche Vergütung. Es sei unbegreiflich, dass „wir im Jahr 2026 noch immer mit Regelungen konfrontiert sind, die der Realität eines modernen Medizinstudiums nicht gerecht werden“, erklärte die Co-Vorsitzende des Ausschusses, Kimberley Gärtner.

Die im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD zugesagten Verbesserungen müssten endlich umgesetzt werden, denn ohne klare politische Entscheidungen drohe das PJ eine Phase zu bleiben, in der Studierende organisatorisch und finanziell übermäßig belastet würden, statt eine hochwertige Vorbereitung auf den ärztlichen Beruf zu erhalten, so der Hartmannbund.    

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