Bei 138.107 gesetzlich Versicherten wurde im Jahr 2024 erstmals eine Lyme-Borreliose diagnostiziert. Nach Angaben des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) lag die bundesweite Inzidenz bei 221 Neuerkrankungen je 100.000 Versicherte und damit leicht über dem Vorjahreswert von 207 Fällen. Besonders hohe Erkrankungsraten wurden in den ostdeutschen Bundesländern sowie in Bayern registriert. In Nordrhein sei die Rate dagegen mit 116 Fällen je 100.000 Versicherte deutlich niedriger. Das Zi weist darauf hin, dass klimatische Veränderungen wie mildere Winter und längere warme Perioden die Aktivität von Zecken begünstigen können.
MST

