In der zweiten August-Ausgabe des Rheinischen Ärzteblatts (RÄ) 1976 wurde dem Leitenden Geschäftsführer der Nordrheinischen Ärzteversorgung Dr. Werner Möller zum 65. Geburtstag gratuliert. „Die Verdienste, die sich der Jubilar in der langen Zeit seines berufsständischen Wirkens erworben hat, sind gar nicht hoch genug einzuschätzen“. Der Essener Hautarzt war Gründer der Nordrheinischen Ärzteversorgung, die er seit 1959 leitete und die als „Organisation mit Vorbildcharakter“ galt. „Ärztliche Versorgungswerke in anderen Bundesländern wurden nach dem Düsseldorfer Modell aufgebaut“, schrieb das RÄ. Es sei Möller erstmals in der Bundesrepublik Deutschland gelungen, das System der „dynamischen einkommensbezogenen Rente mit dem Verfahren der vollen Kapitaldeckung zu verbinden“.
Mit einer Sonderausgabe des RÄ im August 1976 wurden die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte auf die Fortbildungswoche der Ärztekammer Nordrhein auf Norderney aufmerksam gemacht. Einige Vorträge aus dem Jahr zuvor wurden komplett abgedruckt. Der Veranstaltungsplan sei „eine gesunde Mischung“ aus Vorträgen, Kursen und Seminaren, der Raum lasse, „die klimatischen und sonstigen Möglichkeiten der Insel zu nutzen“, beschrieb der damalige Fortbildungsbeauftragte Professor Dr. Ulrich Kanzow das Konzept. Damit war die Fortbildungswoche eine Synthese aus fachlicher Fortbildung und „körperlicher Erholung und Entspannung“. Das Sonderheft sollte „eine gute Übersicht“ über das Angebot auf Norderney vermitteln und den einen oder anderen anregen, „sich einmal persönlich von der Qualität der Vorträge“ zu überzeugen, schrieb Kanzow.
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