Dr. Christiane Groß, Allgemeinärztin und Psychotherapeutin aus Wuppertal und langjähriges ehemaliges Vorstandsmitglied der Ärztekammer Nordrhein, ist am 12. Mai in Hannover mit der Paracelsus-Medaille geehrt worden, der höchsten Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft. Die deutsche Ärzteschaft ehre in Christiane Groß eine Ärztin, die sich in außerordentlicher Weise für gleichberechtigte Karrierewege von Ärztinnen im Gesundheitswesen sowie eine geschlechtersensible Medizin eingesetzt habe, erklärte der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, im Rahmen der Eröffnung des 130. Deutschen Ärztetages. Dabei habe Groß immer auch neue, innovative Vorhaben und Technologien wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen mit ihren Möglichkeiten und Risiken im Blick gehabt. Berufspolitisch war Groß bis 2024 für die Ärztekammer Nordrhein aktiv – unter anderem ab 2001 als Mitglied der Kammerversammlung sowie von 2005 bis 2015 und von 2017 bis 2024 im Vorstand. Ihre berufspolitische Heimat ist der Marburger Bund. 2015 wurde Groß für ein ganzes Jahrzehnt Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes. 2025 wurde sie zu dessen Ehrenpräsidentin ernannt. Für ihr Engagement für gerechte Karrierewege und eine geschlechtersensible Medizin wurde ihr 2024 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
HK


