Ich bin richtig froh, dass es mittlerweile endlich Sommer wird. Wenn die Sonne scheint, es warm ist und wenn man Sonnencreme riecht, ist das Leben auch schon viel schöner. Ich mag das Sommersemester im Vergleich zum Wintersemester generell sowieso viel lieber. Denn dann kann ich endlich wieder einen Stuhl auf den Balkon stellen und meine Anki-Karten mit einer Sonnenbrille auf der Nase klicken.
Mir fällt bei schönem Wetter auch nochmal mehr auf, wie wichtig es doch ist, einen Ausgleich zum Studieren und Lernen zu haben und auch einmal einfach andere Dinge zu tun. Sei es, ein Erfrischungsgetränk im Park zu genießen oder oder sich auf´s Rennrad zu schwingen und Aachen sowie Umgebung unsicher zu machen. Maastricht ist wirklich schön, da gibt es sehr viele schöne Cafés mit sehr leckerem Kaffee und Kuchen. Allerdings sind tatsächlich hin und zurück 500 Höhenmeter zu überwinden. Ich habe irgendwie gedacht, dass die Niederlande flacher sind. Das hat aber gut gepasst, denn ich stecke gerade mitten im Systemblock Atmungsapparat. Ich konnte also am eigenen Leibe spüren, wie sich so ein absinkender pH-Wert des Blutes durch vermehrte Produktion von Laktat anfühlt und wie toll das meine Lunge durch Abatmen von CO₂ kompensieren kann.
Ich finde es immer wieder spannend, das, was ich lerne, auch an meinem Körper zu sehen, zu spüren und auch zu verstehen, obwohl ich das auf den Anstiegen mit Gegenwind nach Maastricht eigentlich gar nicht so cool fand.
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