Die „Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung“ (MMM) hat im Jahr 2025 fast zehn Prozent mehr nicht krankenversicherte Menschen behandelt als im Jahr zuvor. Wie die Hilfsorganisation mitteilt, suchten 17.900 Personen erstmals oder zum wiederholten Mal eine der bundesweit 21 Ambulanzen für Nichtversicherte auf. Mehr als 1.000 Schwangere und 1.200 Kinder und Jugendliche im Alter bis 18 Jahre seien von MMM behandelt worden. Die meisten Patienten stammten aus EU-Ländern, gefolgt von Asien und dem übrigen Europa. Rund die Hälfte hatte einen legalen Aufenthaltsstatus, knapp 33 Prozent waren ohne Aufenthaltsstatus und bei 20 Prozent lagen keine Angaben vor.
HK

