Mit 985 Organspendern verzeichnete die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) im vergangenen Jahr den höchsten Stand seit 2012. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht hervor. Gegenüber 2024 nahm demnach die Zahl der Menschen, die nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe spendeten, um 3,4 Prozent zu. Die Zahl der postmortalen Organspenden lag 2025 mit 3.020 um 5,8 Prozent höher als im Vorjahr. Trotz dieses Fortschritts gebe es weiterhin einen deutlichen Mangel an Spenderorganen. Im vergangenen Jahr standen 8.202 Patienten auf der Warteliste. Ihre Entscheidung für oder gegen eine Organspende haben bislang 474.000 Menschen online registriert.
HK
