In einem parteiübergreifenden Antrag haben Abgeordnete des Deutschen Bundestags gefordert, die Auswirkungen der Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) für Trisomie 13, 18 und 21 im Jahr 2022 zu untersuchen und ein Gremium einzusetzen, das die rechtlichen und ethischen Grundlagen der Kassenzulassung des NIPT prüft. Nach Ansicht der Abgeordneten ist es nicht ausreichend klar geregelt, wann der Test zur Anwendung kommen soll. Aus Daten der Barmer gehe hervor, dass 2024 fast 50 Prozent der Schwangeren einen NIPT in Anspruch nahmen. Damit sei der Test faktisch ein Screeningtest.
HK

