Im Wintersemester 2025/2026 waren an den NRW-Hochschulen rund 707.000 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum waren dies etwa 5.700 oder ein Prozent mehr Studierende. Damit stieg die Zahl erstmals seit fünf Jahren wieder an, wie das Statistische Landesamt des Landes Nordrhein-Westfalen mitteilte. Ebenfalls ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger um rund zwei Prozent oder 2.100 Personen auf 92.900 Studierende gestiegen.
Ein Anstieg der Zahl der Medizinstudierenden war an den Universitäten in Nordrhein mit einer medizinischen Fakultät vielerorts nicht festzustellen. Allein die Universität Köln konnte einen Zuwachs von Studienanfängern verzeichnen. Deren Zahl stieg im Wintersemester 2025/2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,7 Prozent auf 5.264. Die übrigen nordrheinischen Universitäten, an denen ein Medizinstudium möglich ist, verzeichneten bei den Erstsemestern einen Rückgang zwischen 2,6 Prozent in Duisburg-Essen und 7,9 Prozent in Bonn.
Bei der Gesamtzahl der Studentinnen und Studenten fällt der Jahresvergleich in Nordrhein negativ aus. An der Universität in Düsseldorf nahm die Studierendenzahl um 3,2 Prozent am deutlichsten ab. An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen waren im Wintersemester 2025/2026 2,6 Prozent weniger Frauen und Männer eingeschrieben, gefolgt von der Universität Duisburg-Essen mit einem Minus von 2,0 Prozent. Bonn verzeichnete einen Rückgang von 0,4 Prozent und Köln von 0,3 Prozent.
Die von den Landesstatistikern festgestellte positive Entwicklung der Studierendenzahl war durch den Anstieg an den Fachhochschulen sowie den Verwaltungsfachhochschulen im Land begründet.
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