„Lass dich nieder in Praxenland“ lautet der Slogan der neuen Kampagne der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) der Länder, mit denen diese für eine Niederlassung in eigener Praxis werben. Noch bis zum 29. März wird die Kampagne deutschlandweit über Social Media, Streamingdienste, digitale Medien und als Außenwerbung an zentralen Standorten ausgespielt, wie die KBV mitteilt. Die Motive zeigten echte Ärztinnen und Ärzte bei ihrer Arbeit und stellten die Vorzüge einer Niederlassung heraus: sein eigener Chef sein, Verantwortung tragen, ein enges Arzt-Patienten-Verhältnis, manchmal über Jahre hinweg. Die Arbeit in der eigenen Praxis sei mehr als ein Beruf, sie sei eine Berufung, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen. Damit das so bleibe, brauche es aber bessere Rahmenbedingungen. Allein im Jahr 2024 hätten die vertragsärztlichen Praxen Leistungen im Wert von circa 2,7 Milliarden Euro nicht bezahlt bekommen. „Das kann so nicht weitergehen“, betonte Gassen. Mit der Kampagne werbe man deshalb nicht nur für den Erhalt der ambulanten Versorgung, sondern auch für die Wertschätzung, die sie verdiene.
HK


