Eine höhere Besteuerung von alkoholischen Getränken sowie eine begrenzte Verfügbarkeit und ein Marketingverbot fordert die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zusammen mit Experten aus 25 Fachorganisationen. Ziel müsse sein, den Alkoholkonsum zu reduzieren. Deutschland liege mit einem Pro-Kopf-Konsum von 10,6 Litern reinem Alkohol pro Jahr zwei Liter über dem OECD-Durchschnitt. Hoher Alkoholkonsum erhöhe das Risiko, vorzeitig zu versterben, habe psychische und psychosoziale Auswirkungen und gehe mit einem Anstieg von Gewalt, Isolation und Kriminalität einher. Die volkswirtschaftlichen Kosten des Alkoholkonsums beliefen sich auf rund 57 Milliarden Euro.
jf

