Im vergangenen Jahr ist die Zahl der dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Tuberkulose-Fälle um rund acht Prozent gegenüber 2024 zurückgegangen. 2025 waren es dem RKI zufolge 4.070 Fälle, nach 4.408 Fällen im Jahr davor. Allerdings sei ein jährlicher Rückgang von deutlich über zehn Prozent erforderlich, um das weltweite Ziel der Elimination der Tuberkulose bis 2050 auch in Deutschland zu erreichen. Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation gilt die Erkrankung als eliminiert, wenn weniger als ein Fall pro eine Million Einwohner auftritt. Im März war die Erkrankung Schwerpunkt im Epidemiologischen Bulletin 12/2026 des RKI.
HK

