Ab dem Wintersemester 2026/2027 stehen in Nordrhein-Westfalen insgesamt 227 Studienplätze über die Landarztquote (LAQ) zur Verfügung. Das teilte kürzlich die Landesregierung NRW mit. Damit ist die Zahl der Studienplätze seit dem Start der LAQ in NRW im Wintersemester 2019/2020 um 32 Prozent gestiegen. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Studienplätze für Humanmedizin an staatlichen Universitäten beträgt dann 8,8 Prozent. Insgesamt bietet NRW mit rund 2.750 die meisten Medizinstudienplätze für Studienanfängerinnen und -anfänger in Deutschland an. „Nordrhein-Westfalen leistet bundesweit den größten Beitrag zur Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten. Damit die Medizinerinnen und Mediziner auch dort arbeiten, wo sie am dringendsten gebraucht werden, haben wir die Landarztquote erhöht. Das erleichtert all jenen den Einstieg ins Studium, die dafür brennen, als Hausarzt die medizinische Versorgung auch in ländlichen Regionen zu sichern“, sagte NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes.
Derzeit studieren und arbeiten mehr als 1.100 künftige Hausärztinnen und Hausärzte über die Landarztquote. Die ersten hätten bereits ihr Studium abgeschlossen und die Facharztweiterbildung begonnen, sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann in diesem Zusammenhang.
Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2027/2028 läuft vom 1. bis 31. März 2027. www.lzg.nrw.de/lag.
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