Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen nehmen deutlich seltener an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teil als Menschen ohne Beeinträchtigung. Darauf weist die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
unter Verweis auf eine Übersichtsarbeit hin, für die 78 Studien aus 14 Ländern ausgewertet wurden. Demnach bestehen insbesondere Defizite bei Informationen in Einfacher Sprache, der Barrierefreiheit von Praxen und der Schulung des Personals. Auch Zeitdruck erschwere die Versorgung. Die DKG fordert daher eine stärker auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnittene Versorgung. Hilfreich seien unter anderem Bildmaterialien und längere Termine.
MST

