Die Bundesärztekammer (BÄK) hat ihre Richtlinie zur Durchführung der substitutionsgestützten Behandlung Opioidabhängiger aktualisiert. Ein Schwerpunkt der Aktualisierung ist die Aufnahme von nasalem Take-home-Naloxon zur Notfallbehandlung bei Opioid-Überdosierung als Maßnahme zur Schadensminimierung (Harm Reduction). Dieser Ansatz adressiert vor allem Personen, die nicht abstinent leben können oder wollen. „Mit der Aufnahme stärkt die Richtlinie einen evidenzbasierten Ansatz, um Todesfälle infolge von Opioid-Überdosierungen zu verhindern“, betonte Erik Bodendieck, Co-Vorsitzender des BÄK-Ausschusses „Sucht und Drogen“.
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