Mehr als 80 europäische Gesundheitsorganisationen, darunter die Bundesärztekammer, haben die Europäische Union aufgefordert, angesichts der Hitzewellen im Juni und Juli mehr für den Hitzeschutz insbesondere von alten Menschen, Säuglingen, Schwangeren und chronisch Kranken zu tun. Die EU müsse einen verbindlichen Hitze-Aktionsplan verabschieden, der von einem Notfall-Anpassungsfonds flankiert werde. Das Ziel sei, die Hitzeüberwachung und die Resilienz von Städten und Gemeinden zu fördern sowie Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Schulen klimafest zu machen.
HK

