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Studie zur Überversorgung

24 Leistungen mit zweifelhaftem Nutzen

Insgesamt 24 medizinische Leistungen, deren Nutzen für Patientinnen und Patienten aus medizinischer Sicht infrage gestellt werden kann, haben die Technische Universität Berlin, die Techniker Krankenkasse (TK) und das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Rahmen einer Studie identifiziert. Dazu gehörten etwa die Messung der Schilddrüsenhormone fT3/fT4 bei Patienten mit bekannter Schilddrüsenunterfunktion oder die Bestimmung von Tumormarkern ohne bestehende Krebsdiagnose. Die direkten Kosten für ambulante Leistungen mit zweifelhaftem Nutzen beliefen sich dem Zi zufolge allein für die TK auf etwa 15,5 Millionen Euro jährlich. 

In Zeiten knapper Kassen und zunehmender Personalengpässe könne ein kritischerer Einsatz solcher Leistungen dazu beitragen, die schwindenden Ressourcen für wesentlichere Aufgaben einzusetzen, erklärte das Zi.     

HK


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