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Endometriose: Zahl der Fälle verdoppelt

Die Zahl der Frauen mit gesicherten Endometriose-Diagnosen hat sich von 230.000 im Jahr 2005 auf 510.000 im Jahr 2024 mehr als verdoppelt. Das geht aus dem Arztreport der Barmer hervor. Die Zahl der Krankenhausbehandlungen sei im selben Zeitraum um mehr als 80 Prozent gestiegen. Dabei sei das Durchschnittsalter bei der Erstdiagnose innerhalb von zehn Jahren um 3,8 Jahre auf 37,4 Jahre gesunken. Ein Grund für die frühere Diagnosestellung ist aus Sicht der Krankenkasse, dass Endometriose stärker im gesellschaftlichen Bewusstsein angekommen sei. Für die Frauen entfielen damit Jahre der Ungewissheit. Wichtig sei, dass die Betroffenen rasch eine passgenaue und langfristige Therapie erhielten, denn sie litten unter einer hohen Krankheitslast.   

HK


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