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Bevölkerungsschutz

Helfer nur bedingt einsatzbereit

Lücken im Bevölkerungsschutz hat eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin (DGKM) aufgedeckt. Nach einer Befragung von fast 3.700 ehrenamtlichen Helfern stehen im Ernstfall nur etwa 44 Prozent bereit, so die DGKM. Mehr als die Hälfte von ihnen arbeite hauptberuflich in kritischen Infrastrukturen etwa im Gesundheitswesen, bei Versorgern oder in der öffentlichen Sicherheit. Im Krisenfall würden sie dort dringend gebraucht und könnten nicht gleichzeitig im Bevölkerungsschutz helfen. Die DGKM fordert deshalb unter anderem Doppelrollen und Mehrfachfunktionen systematisch zu erfassen. Außerdem benötige man eine bundesweit einheitliche Helfergleichstellung, die etwa die Freistellung vom Arbeitsplatz, Lohnfortzahlung und soziale Absicherung regele.      

HK


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