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Hartmannbund

Hitzeschutz präventiv und sektorübergreifend angehen

Der Ausschuss der Medizinstudierenden im Hartmannbund kritisierte kürzlich, dass die öffentliche Diskussion rund um Hitzeschutz, Trockenheit und niedrige Wasserstände vor allem aus verkehrs- und wirtschaftspolitischer Perspektive geführt werde. Es fehle die gesundheitliche Dimension, die die Folgen insbesondere für gefährdete Bevölkerungsgruppen berücksichtige. Daher forderten die Medizinstudierenden, die medizinische und gesundheitswissenschaftliche Expertise systematisch in Strategien zur Klimafolgenanpassung einzubeziehen. Nach Meinung des Ausschusses ist ein verstärkter präventiver Ansatz der richtige Weg. Gesundheitsschutz dürfe nicht erst in der Notaufnahme beginnen. Hitzeextreme, Wasserknappheit und andere klimabedingte Belastungen erforderten vorausschauende politische Entscheidungen. Wer Prävention stärke, entlaste langfristig auch das Gesundheitssystem und erhöhe die gesellschaftliche Resilienz gegenüber künftigen Krisen. Medizin und Gesundheitspolitik müssten daher einen festen Platz in den relevanten Krisen- und Anpassungsstrukturen erhalten, so die Studierenden im Hartmannbund.    

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